Standortregeln im Chemiepark Knapsack

Präambel

Internationale Chemieunternehmen und lokale Dienstleistungsunternehmen arbeiten eigenverantwortlich im Chemiepark
Knapsack unter Nutzung einer gemeinsamen Infrastruktur, die von der Standortbetreibergesellschaft InfraServ Knapsack
gestellt wird.


Die Betriebsbereiche und Anlagen im Chemiepark Knapsack unterliegen zahlreichen gesetzlichen Vorschriften, insbesondere der Störfall-Verordnung, der Betriebssicherheitsverordnung sowie den Berufsgenossenschaftlichen Vorschriften.


Alle im Chemiepark Knapsack vertretenen Gesellschaften stimmen den vorliegenden Standortregeln zu und verpflichten
sich, ihre Mitarbeiter und die von ihnen beauftragten Fremdfirmenmitarbeiter über diese Standortregeln zu informieren und auf deren Einhaltung hinzuwirken. Daneben gilt für jede Gesellschaft die jeweilige Arbeitsordnung.


Bei Verstößen gegen die Standortregeln sind die jeweiligen Gesellschaften verpflichtet, Ordnungsmaßnahmen zu ergreifen.

Die Standortregeln als PDF-Dokument können Sie hier öffnen und herunterladen.

Jürgen Groborz

Leiter Standortsicherheit / Abfallmanagement
Tel.: +49 22 33 48-6139
Fax: +49 22 33 48-94-6139

ENERGIEVERSORGUNG

Die zuverlässige und kostengünstige Versorgung mit ausreichend Energie ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für die chemische Industrie. Der Chemieparkbetreiber InfraServ Knapsack liefert die benötigten Energien in Form von Strom und Prozessdampf an die produzierenden Unternehmen.

Die Energieversorgung des Chemiepark Knapsack ist auch zu Spitzenlastzeiten garantiert.

Im Ersatzbrennstoffkraftwerk (EBKW) der EEW Energy from Waste Saarbrücken GmbH werden jährlich bis zu 300.000 Tonnen Ersatzbrennstoffe thermisch zu Dampf und Strom verwertet. Ergänzt wird dies durch zwei Gas- und Dampfturbinenkraftwerke (GuD-Kraftwerk) des norwegischen Energieerzeugers Statkraft mit 800 MW und 400 MW installierter Leistung.

Außerdem wird der Chemiepark Knapsack von einem RWE Braunkohle-Kraftwerk in der direkten Nachbarschaft mit Prozessdampf versorgt.