60 Jahre Feierabendhaus – „Die Perle der Architektur“ oder „der Vorreiter der stapelbaren Chips“

Vor 60 Jahren, im September 1957, wurde das Feierabendhaus Knapsack vom damaligen Vorstandsvorsitzenden der Knapsack-Griesheim AG, Dr. Friedbert Ritter, den Mitarbeitern aus Anlass des 50. Geburtstages des Standortes zum Geschenk gemacht. Es sollte einen Akzent setzen und ein zentraler Versammlungsort für die Beschäftigten am Standort sein. 

Geplant und gebaut wurde die „Perle der Architektur“ – wie sie damals genannt wurde – vom Kölner Architekten Karl Hell, der bereits viele markante Gebäude in Köln zuvor gebaut hatte. So zum Beispiel das Gebäude der Industrie- und Handelskammer zu Köln und das Gymnasium Kreuzgasse am Inneren Grüngürtel der Stadt.

Das 1988 in die Denkmalliste der Stadt Hürth aufgenommene Feierabendhaus Knapsack, die Gute Stube der Hürther, ist auch heute noch ein zentraler Ort für Veranstaltungen, Kongresse und Seminare. Auch die Medienstadt Köln hat die „Location“ schon vor Jahren aufgrund der meisterhaften Architektur und der hervorragenden Akustik für sich entdeckt und ist häufig mit TV-Teams vor Ort.

Für die Pensionärsvereinigung Knapsack, die Klammer für alle Ehemaligen vom Chemiestandort Knapsack, ist sie traditioneller Treffpunkt für Jahresfeste, Ausflugsfahrten und vieles mehr. Hier trifft man sich, tauscht sich aus, erfährt die aktuelle Entwicklung am Standort aus erster Hand und zeigt somit auch über die aktiven Jahre hinaus Zugehörigkeit zum Standort.

Anlässlich des 60. Geburtstages setzten sich Mitglieder der Pensionärsvereinigung Knapsack mit dem besonderen Bauwerk, welches nur selten in der deutschen Landschaft zu finden ist, auseinander und erzählen die Geschichte des Hauses von der Planung über die Erstellung bis heute. Erschienen ist der interessante Beitrag in der neuesten Ausgabe des Jahresheftes „Hürther Beiträge“ des Heimat- und Kulturvereins der Stadt Hürth.

Auch die InfraServ Knapsack als Betreibergesellschaft des Chemieparks Knapsack und Eigentümer des Feierabendhauses sowie die Standortleiter der Produktionsunternehmen vor Ort feierten das runde Jubiläum im Casino des Geburtstagskindes.

Während einer kleinen Feierstunde führte das Autorenteam des Artikels mit zahlreichen Bildern die Gäste durch die Entstehungsgeschichte bis zum heutigen Tag. Auf viele Besonderheiten des Gebäudes, wie beispielsweise das Dach, dessen Konstruktion wir heute in den uns neuzeitlich bekannten stapelbaren Kartoffelchips wiedererkennen und somit das Gebäude so besonders macht, wurde dabei eingegangen und so manche Anekdote aus vergangenen Jahren zum Besten gegeben.

Die Pensionärsvereinigung Knapsack dankt neben den Standortunternehmen vor allem der InfraServ Knapsack, die sich für den Erhalt und die Pflege des Denkmals Knapsacker Geschichte einsetzt und damit einen zentralen Ort für alle Knapsacker ist.

P.S.: Lesen Sie hier den Bericht im Kölner Stadt-Anzeiger vom 7.12.2017 zur Feierstunde.

Jahrestreffen der Pensionärsvereinigung 2017

Es ist eine liebgewonnene Tradition: als Höhepunkt veranstaltet die Vereinigung von ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Chemiestandortes Knapsack die übliche Jahresabschlussfeier im Feierabendhaus. Im Rahmen der Veranstaltung stand für Interessierte eine Rundfahrt durch den Chemiepark Knapsack auf dem Programm. Thomas Kuhlow, Leiter der Kommunikation der InfraServ Knapsack, führte mit launigen Worten und viel neuen Informationen durch den Standort, der in den Pensionären so manche Erinnerungen an Früher aufleben ließ. 

Darüber hinaus wurde in diesem Jahr von Thomas Happich, Mitglied der Geschäftsleitung der InfraServ Knapsack, über die Entwicklung im Chemiepark Knapsack und der InfraServ Knapsack berichtet. So bleiben die Ehemaligen auch nach der aktiven Zeit über den Standort informiert. 

Als ein weiteres Highlight des Jahres stand der 60. Geburtstag des Feierabendhauses Knapsack auf dem Programm. Für die „Hürther Beiträge“ des Heimat- und Kulturvereins Hürth e. V. entstand ein umfassender Beitrag über die Geschichte des Kulturdenkmals, der von Dr. Horst Klassen und Volker Wirth vorgestellt wurde. 

Von der InfraServ Knapsack hat die Pensionärsvereinigung einige Exemplare des Jahrbuchs des Hürther Heimat- und Kulturverein erhalten. Diese Hefte wurden gegen eine Spende an die Pensionäre abgegeben. Der Erlös wird zu einem späteren Zeitpunkt einer karitativen Einrichtung überreicht.  

Bei Kaffee und Gebäck sowie anschließendem Buffet gab es auch dieses Mal wieder genug Zeit für das eine oder andere spannende Gespräch mit ehemaligen Kollegen. 

Jahreshauptversammlung der Pensionärsvereinigung 2017

Am 16. März 2017 traf sich die Pensionärsvereinigung Knapsack zu ihrer 18. ordentlichen Jahreshauptversammlung im Blauen Salon des Verwaltungsgebäudes im Chemiepark Knapsack unter der Leitung von Dr. Georg Elsner. Das Protokoll zur Versammlung können Sie hier nachlesen. Die Einnahmen- und Überschussrechnung 2016 finden Sie hier.

Dr. Georg Elsner

Vorsitzender
Tel.: 022 33 15554
Fax: 022 33 48-946570

Wir gedenken

Dr. Werner Mittler (91), verstorben am 01. Dezember 2017

Adi Neßeler (verstorben am 13. November 2017)

Josef Schmitz (verstorben am 27. Oktober 2017)

 

 

Hier finden Sie den Flyer der Pensionärsvereinigung Knapsack.

ENERGIEVERSORGUNG

Die zuverlässige und kostengünstige Versorgung mit ausreichend Energie ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für die chemische Industrie. Der Chemieparkbetreiber InfraServ Knapsack liefert die benötigten Energien in Form von Strom und Prozessdampf an die produzierenden Unternehmen.

Die Energieversorgung des Chemiepark Knapsack ist auch zu Spitzenlastzeiten garantiert.

Im Ersatzbrennstoffkraftwerk (EBKW) der EEW Energy from Waste Saarbrücken GmbH werden jährlich bis zu 300.000 Tonnen Ersatzbrennstoffe thermisch zu Dampf und Strom verwertet. Ergänzt wird dies durch zwei Gas- und Dampfturbinenkraftwerke (GuD-Kraftwerk) des norwegischen Energieerzeugers Statkraft mit 800 MW und 400 MW installierter Leistung.

Außerdem wird der Chemiepark Knapsack von einem RWE Braunkohle-Kraftwerk in der direkten Nachbarschaft mit Prozessdampf versorgt.