UMWELTSCHUTZ
NACHHALTIG UND VERANTWORTUNGSVOLL HANDELN

Klimaschutz, Ökologie und Nachhaltigkeit sind aus gutem Grund vorrangige Aufgaben unserer Zeit. Wir alle tragen Verantwortung für den Umweltschutz und den Erhalt der natürlichen Ressourcen für die nachkommenden Generationen. Der Umweltschutz ist deshalb fester Bestandteil in allen Produktionsabläufen und Planungen im Chemiepark Knapsack.

Alle Standortunternehmen übernehmen aktiv Verantwortung. Denn der behutsame und nachhaltige Umgang mit den eingesetzten Rohstoffen, Energieträgern und übrigen Ressourcen ist ein gemeinsames, standortübergreifendes Ziel. Angesichts steigender Energiekosten und eines zunehmenden Klimawandels ist der sparsame Umgang mit Energie und Rohstoffen sowohl aus ökologische als auch aus ökonomischen Gründen gleichermaßen wichtig.

Seit der Gründung des Standortes wurden und werden Verfahren und Technik im Umweltschutz ständig weiterentwickelt. Insbesondere im Bereich der Abwasserbehandlung und der Abgasreinigung wurden seit Einrichtung einer „Zentralstelle Wasser/Luft“ im alten Werk der Hoechst AG im Jahre 1961 auch eigene Forschungen betrieben. Der effektive Umweltschutz ist heute fester Bestandteil der Leitlinien des Chemieparks.

Die Umweltpolitik der Anlagen obliegt den ansässigen Unternehmen. Die InfraServ GmbH & Co. Knapsack KG als Standortbetreiber und zentraler Dienstleister übernimmt in vielen Fällen die Überwachung. Daher wissen wir, dass die Anlagen im Chemiepark Knapsack die gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerte für alle relevanten Schadstoffe nicht nur sicher ein halten, sondern diese in vielen Messparametern sogar deutlich unterschreiten. Regelmäßige Messungen belegen das.

Jürgen Groborz

Leiter Standortsicherheit / Abfallmanagement
Tel.: +49 22 33 48-6139
Fax: +49 22 33 48-94-6139

ENERGIEVERSORGUNG

Die zuverlässige und kostengünstige Versorgung mit ausreichend Energie ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für die chemische Industrie. Der Chemieparkbetreiber InfraServ Knapsack liefert die benötigten Energien in Form von Strom und Prozessdampf an die produzierenden Unternehmen.

Die Energieversorgung des Chemiepark Knapsack ist auch zu Spitzenlastzeiten garantiert.

Im Ersatzbrennstoffkraftwerk (EBKW) der EEW Energy from Waste Saarbrücken GmbH werden jährlich bis zu 300.000 Tonnen Ersatzbrennstoffe thermisch zu Dampf und Strom verwertet. Ergänzt wird dies durch zwei Gas- und Dampfturbinenkraftwerke (GuD-Kraftwerk) des norwegischen Energieerzeugers Statkraft mit 800 MW und 400 MW installierter Leistung.

Außerdem wird der Chemiepark Knapsack von einem RWE Braunkohle-Kraftwerk in der direkten Nachbarschaft mit Prozessdampf versorgt.