LÄRMSCHUTZ
GERÄUSCHEMISSIONEN AKTIV SENKEN

Die Arbeitsabläufe im produzierenden Gewerbe sind durch einen hohen Anteil mechanischer Fertigungsabläufe gekennzeichnet. Sie sind zwangsläufig mit Geräuschemissionen verbunden. Die im Chemiepark Knapsack ansässigen Unternehmen sind bestrebt, die Beeinträchtigungen für Nachbarschaft, Umwelt und Mitarbeiter so gering wie möglich zu halten.

Bei der Planung neuer Anlagen bilden Schallgutachten externer Messinstitute sowie unserer eigenen Fachabteilung die Grundlage für Schallminderungskonzepte. Damit stellen wir sicher, dass Lärmgrenzwerte sowohl im Chemiepark als auch in der Nachbarschaft sicher eingehalten werden. Schon beim Bau oder der Änderung von Anlagen wird so durch geeignete Schallschutzmaßnahmen, wie Schalldämmung und bauliche Abschirmung dafür gesorgt, dass die Geräuschentwicklung möglichst gering ist.

Die vom Chemiepark ausgehende Lärmbelastung wird an sechs Messpunkten in der Nachbarschaft überwacht. Da Schalleinwirkungen an einem Ort in Abhängigkeit von Anzahl und Art der einwirkenden Geräuschquellen und den Randbedingungen durch das Wetter erheblich schwanken können, erfolgt dies über längere Zeiträume durch eine mobile Messstation.

An bis zu 30 Tagen pro Jahr werden die Geräuscheinwirkungen an den Messpunkten kontinuierlich gemessen und im Anschluss ausgewertet und beurteilt.

Jürgen Groborz

Leiter Standortsicherheit / Abfallmanagement
Tel.: +49 22 33 48-6139
Fax: +49 22 33 48-94-6139

ENERGIEVERSORGUNG

Die zuverlässige und kostengünstige Versorgung mit ausreichend Energie ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für die chemische Industrie. Der Chemieparkbetreiber InfraServ Knapsack liefert die benötigten Energien in Form von Strom und Prozessdampf an die produzierenden Unternehmen.

Die Energieversorgung des Chemiepark Knapsack ist auch zu Spitzenlastzeiten garantiert.

Im Ersatzbrennstoffkraftwerk (EBKW) der EEW Energy from Waste Saarbrücken GmbH werden jährlich bis zu 300.000 Tonnen Ersatzbrennstoffe thermisch zu Dampf und Strom verwertet. Ergänzt wird dies durch zwei Gas- und Dampfturbinenkraftwerke (GuD-Kraftwerk) des norwegischen Energieerzeugers Statkraft mit 800 MW und 400 MW installierter Leistung.

Außerdem wird der Chemiepark Knapsack von einem RWE Braunkohle-Kraftwerk in der direkten Nachbarschaft mit Prozessdampf versorgt.