LUFTREINHALTUNG
SAUBERE LUFT DURCH MODERNSTE TECHNIK

Bei der Herstellung der notwendigen Energie für den Chemiepark sowie für die Produktionsprozesse in den Anlagen entstehen Stoffemissionen in die Luft. Um die Beeinträchtigung für Sie und die Umwelt so gering wie möglich zu halten, werden diese schon in Planungen berücksichtigt, durch den Einsatz moderner Umwelttechnik im Betrieb weitgehend minimiert und kontinuierlich überwacht.

Alle Anlagen im Chemiepark Knapsack unterliegen bereits vor ihrer Inbetriebnahme einem umfangreichen Genehmigungsverfahren durch die Bezirksregierung Köln. Dabei wird auch kontrolliert, ob die zulässigen Grenzwerte für Luftschadstoffe durch geeignete Abgasreinigungseinrichtungen sicher eingehalten werden können und die Anlagen dem Stand der Technik entsprechen.

KONTINUIERLICHE SCHADSTOFFKONTROLLE

Die Menge der Schadstoffe in der Abluft von Anlagen wird durch die Unternehmen, die diese betreiben, sowie regelmäßig durch externe Gutachter entsprechend der gesetzlichen Vorschriften überwacht. Über eine elektronische Fernübertragung erreichen Messwerte teilweise direkt die zuständigen Aufsichtsbehörden. Im Stadtteil Alt-Hürth, in der Nähe des Chemieparks misst das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz kontinuierlich die Luftqualität.

In den vergangenen Jahrzehnten konnten so rund um den Chemiepark Knapsack die von den Produktionsanlagen ausgehenden Emissionen und Belastungen immer weiter reduziert werden. Besonders die Gesamtstaub-menge in der Luft (-99 %) und der Anteil an anorganischen Gasen und Dämpfen (-98 %) wurden drastisch reduziert.

Diese Entwicklung ist zum einen das Ergebnis des Strukturwandels. Sie belegt zugleich die erfolgreichen Anstrengungen aller Unternehmen, durch Investitionen in verbesserte Abgasreinigungstechniken und verfahrensintegrierte Umweltschutzmaßnahmen die ökologischen Einwirkungen weiter zu senken.

Jürgen Groborz

Leiter Standortsicherheit / Abfallmanagement
Tel.: +49 22 33 48-6139
Fax: +49 22 33 48-94-6139

ENERGIEVERSORGUNG

Die zuverlässige und kostengünstige Versorgung mit ausreichend Energie ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für die chemische Industrie. Der Chemieparkbetreiber InfraServ Knapsack liefert die benötigten Energien in Form von Strom und Prozessdampf an die produzierenden Unternehmen.

Die Energieversorgung des Chemiepark Knapsack ist auch zu Spitzenlastzeiten garantiert.

Im Ersatzbrennstoffkraftwerk (EBKW) der EEW Energy from Waste Saarbrücken GmbH werden jährlich bis zu 300.000 Tonnen Ersatzbrennstoffe thermisch zu Dampf und Strom verwertet. Ergänzt wird dies durch zwei Gas- und Dampfturbinenkraftwerke (GuD-Kraftwerk) des norwegischen Energieerzeugers Statkraft mit 800 MW und 400 MW installierter Leistung.

Außerdem wird der Chemiepark Knapsack von einem RWE Braunkohle-Kraftwerk in der direkten Nachbarschaft mit Prozessdampf versorgt.