22.02.17

Mitarbeiter im Karneval

Buntes Treiben, jecke Stimmung: So geht es an Karneval in Köln und um Umgebung zu. Die jecke Stimmung macht auch vor dem Knapsacker Hügel und erst recht nicht vor dem Chemiepark Knapsack Halt. Denn auch hier ist seit dem närrischen Datum, dem 11. im 11., mächtig viel los – nicht zuletzt, weil in dieser Session gleich drei Karnevalsfreunde aus dem Chemiepark die Jecken in angrenzenden Städten regieren.


Seit seiner Proklamierung am 19. November in der Kaiserhalle in Bornheim schwingt beispielsweise Matthias Schlegel von InfraServ Knapsack als Prinz Matthias II. gemeinsam mit seiner Frau Andrea das Zepter. Auch wenn er einige freie Tage nehmen musste, um sein neues Amt ausfüllen zu können, lässt er seine Arbeit bei der InfraServ Knapsack nicht schleifen. Prinz Matthias II. und Prinzessin Andrea II. regieren die närrischen Untertanen in Bornheim, wo das Ehepaar auch lebt. Der Diplom-Ingenieur im Bereich Versorgungstechnik ist in Rudolstadt in Thüringen geboren. Seit er im Rheinland lebt, ist seine Leidenschaft für den Karneval entfacht. Mit Begeisterung hat er sich der KG Niederberg angeschlossen, wo er sich freudig einbring. Vor sechs Jahren ist Matthias Schlegel mit seiner Familie nach Bornheim gezogen. Dort sind er und seine Frau im Januar vergangenen Jahres vom Vorstand des Ortsausschusses der Stadt Bornheim angesprochen worden, ob sie nicht das neue Prinzenpaar sein möchten. Beide sind in der KG Bonnem Alaaf aktiv, von welcher sie auch bei der Ausführung ihres Amtes aktiv unterstützt werden. Bereits bei ihrer Proklamation haben die Majestäten bekannt gegeben: „Von heute an ist nur noch Freude, Frohsinn und Heiterkeit erlaubt im Bornheimer Land.“ Entsprechend lautet auch das Motto, das Prinz Matthias II. der Tollitäten an ihre Verordnung anknüpft: „Ob jung, ob alt, ob ärm, ob rich, in Bonnem sin mer all glich!“

Knapsacker „Jong“ durch und durch sind auch Gilbert Mohr und Manfred Pohl. Die beiden arbeiten bei Clariant und schunkeln derzeit als Prinz Gilbert I. und Bauer Manni von der Großen Knapsacker Karnevalsgesellschaft (GKKG) durch die Säle der Region. An ihrer Seite ist Karl Bauer als Jungfrau Karla, der bis zu seinem Ruhestand ebenfalls im Chemiepark Knapsack tätig war. Gilbert Mohr ist 60 Jahre alt und hat 1972 seine Lehre als Betriebsschlosser bei der damaligen Knapsack AG begonnen. Anschließend war er bei der einstigen Hoechst AG beschäftigt, heute arbeitet er bei Clariant. Seine Frau Marlies und seine drei Kinder sind stolz auf ihn, dass er sich mit seiner närrischen Regentschaft endlich einen lang gehegten Traum erfüllt. Neben dem Karneval sind seine beiden Enkel Vincent und Arthur seine große Freude. Außerdem ist er Mitglied beim 1. FC Köln und Schlagzeuger bei den Cremeschnittchen. „Der Karnevalsvirus wurde mir schon sehr früh in die Wiege gelegt“, sagt er. „In Kierdorf, später in Balkhausen, Türnich und in Hürth-Hermülheim war ich immer im Zug dabei.“ Nach seiner Zeit bei der KG Fliegerclub trat er 2010 in die Große Knapsacker GKKG ein, der er bis heute angehört.

Manfred Pohl ist der neue Bauer Manni im Alt-Hürther Dreigestirn. Der 58-Jährige ist Chemikant bei der Clariant und mit seiner Frau Birgit verheiratet. Das Paar hat zwei Kinder. Er ist Hürther durch und durch, und als solcher ist er begeistertes Mitglied bei der GKKG. Ihren ersten großen Auftritt haben die beiden Clariant-Mitarbeiter mit aller Pracht und Würde gefeiert: ihre Proklamation. Auf dieses Ereignis haben sich die beiden Tollitäten gründlich vorbereitet und sie haben sich dafür auch ein paar Tage auf der Arbeit freigenommen. Umso begeisterter wurden sie von den Besuchern der Proklamation, die im Feierabendhaus vollzogen wurde, empfangen. Unter ihnen waren viele Arbeitskollegen, die sich ihnen zu Ehren in Rot-Weiß gewandet hatten und sie ordentlich hochleben ließen.


Thomas Kuhlow

Leiter Kommunikation
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ENERGIEVERSORGUNG

Die zuverlässige und kostengünstige Versorgung mit ausreichend Energie ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für die chemische Industrie. Der Chemieparkbetreiber InfraServ Knapsack liefert die benötigten Energien in Form von Strom und Prozessdampf an die produzierenden Unternehmen.

Die Energieversorgung des Chemiepark Knapsack ist auch zu Spitzenlastzeiten garantiert.

Im Ersatzbrennstoffkraftwerk (EBKW) der EEW Energy from Waste Saarbrücken GmbH werden jährlich bis zu 300.000 Tonnen Ersatzbrennstoffe thermisch zu Dampf und Strom verwertet. Ergänzt wird dies durch zwei Gas- und Dampfturbinenkraftwerke (GuD-Kraftwerk) des norwegischen Energieerzeugers Statkraft mit 800 MW und 400 MW installierter Leistung.

Außerdem wird der Chemiepark Knapsack von einem RWE Braunkohle-Kraftwerk in der direkten Nachbarschaft mit Prozessdampf versorgt.