28.05.17

Fackeltätigkeit im Chemiepark Knapsack


Im Chemiepark Knapsack im Werksteil Hürth kommt es seit ca. 09:50 Uhr zu Fackeltätigkeiten. Der Grund ist die Abschaltung einer Produktionsanlage im Werksteil Hürth. Aus Sicherheitsgründen wird seitdem der in der Anlage befindliche Einsatzstoff kontrolliert über die Fackel verbrannt.

 

Die Fackeltätigkeit ist mit deutlich sichtbarem Feuerschein und anfänglicher Rußbildung verbunden. Die Fackel ist Teil des Sicherheitskonzeptes der Anlage.

 

Die zuständigen Behörden wurden über die Fackeltätigkeit informiert.

 

Der Chemiepark Knapsack bedauert die damit verbundenen (kurzfristigen) Belästigungen und bittet die Nachbarschaft um Verständnis für die der Sicherheit dienende Fackeltätigkeit. Der Chemiepark Knapsack ist bemüht, die erforderlichen Reparaturarbeiten so schnell wie möglich abzuschließen.

 

Zum Hintergrund: In der Produktionsanlage werden aus Propylen Kunststoffgranulate/ -Pulver aus Polypropylen hergestellt. Diese Stoffe werden in nach geschalteten Anlagen zu Gebrauchsgegenständen aller Art weiterverarbeitet. Verwendung finden diese Produkte im täglichen Leben zum Beispiel als Gehäuse für Haushaltsgeräte, in Folien, für Wasserrohre, für Verpackungen und für Autoteile.

 

Weitere Informationen finden Sie auch unter www.chemiepark-knapsack.de.

Unser Bürgertelefon ist unter der Telefonnummer 0 22 33 / 48 6001 zu erreichen.

 


Thomas Kuhlow

Leiter Kommunikation
Tel.: +49 22 33 48-65 70
Fax: +49 22 33 48-94 65 70

ENERGIEVERSORGUNG

Die zuverlässige und kostengünstige Versorgung mit ausreichend Energie ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für die chemische Industrie. Der Chemieparkbetreiber InfraServ Knapsack liefert die benötigten Energien in Form von Strom und Prozessdampf an die produzierenden Unternehmen.

Die Energieversorgung des Chemiepark Knapsack ist auch zu Spitzenlastzeiten garantiert.

Im Ersatzbrennstoffkraftwerk (EBKW) der EEW Energy from Waste Saarbrücken GmbH werden jährlich bis zu 300.000 Tonnen Ersatzbrennstoffe thermisch zu Dampf und Strom verwertet. Ergänzt wird dies durch zwei Gas- und Dampfturbinenkraftwerke (GuD-Kraftwerk) des norwegischen Energieerzeugers Statkraft mit 800 MW und 400 MW installierter Leistung.

Außerdem wird der Chemiepark Knapsack von einem RWE Braunkohle-Kraftwerk in der direkten Nachbarschaft mit Prozessdampf versorgt.