04.08.17

Neues Labor in Knapsack eingeweiht

Am 5. Mai 2017 feierte Bayer AG, Crop Science Division, die Fertigstellung seines neuen Betriebslabors im Chemiepark Knapsack. Nach mehrmonatigem Umbau verfügt das Labor nun über zwölf moderne Abzüge in Vollkeramik-Ausstattung, darunter auch 2 Stehabzüge für Destillationsversuche und einen eigenen Abgaswäscher.


„Neben der 24-Stunden-Analytik erfolgt dort auch die Verfahrensoptimierung für die Produktionsbetriebe“, erläutert Laborleiter Hans-Hilarius Weyer.

„Wir brauchen ein starkes Betriebslabor. Wir haben sehr kompetente Mitarbeiter, die mit dem neuen Labor einen wichtigen Beitrag zu unseren Verfahrensverbesserungen leisten werden“, betont Standortleiter Bernd Nowack.

Zu den geladenen Gästen gehörten neben dem Planungsteam und den Labormitarbeitern auch die Betriebsleitungen des Standorts als eigentliche Kunden des Labors sowie die geladenen Gäste aus den Bereichen Chemical Process Development, Dormagen und Operational Excellence, Monheim. Besonders gefreut haben sich die Labormitarbeiter über die Grußworte von Dr. Udo Schneider, Leiter Global AI Operations. Alle Teilnehmer konnten sich auch vor Ort ein Bild von den neuen Einrichtungen machen. Herr Skutnik, der im neuen Labor arbeiten wird, brachte es auf den Punkt: „Hier ist ein toller Arbeitsplatz entstanden, der mich jeden Tag motiviert, unsere chemischen Verfahren noch besser zu machen.“


Thomas Kuhlow

Leiter Kommunikation
Tel.: +49 22 33 48-65 70
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ENERGIEVERSORGUNG

Die zuverlässige und kostengünstige Versorgung mit ausreichend Energie ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für die chemische Industrie. Der Chemieparkbetreiber InfraServ Knapsack liefert die benötigten Energien in Form von Strom und Prozessdampf an die produzierenden Unternehmen.

Die Energieversorgung des Chemiepark Knapsack ist auch zu Spitzenlastzeiten garantiert.

Im Ersatzbrennstoffkraftwerk (EBKW) der EEW Energy from Waste Saarbrücken GmbH werden jährlich bis zu 300.000 Tonnen Ersatzbrennstoffe thermisch zu Dampf und Strom verwertet. Ergänzt wird dies durch zwei Gas- und Dampfturbinenkraftwerke (GuD-Kraftwerk) des norwegischen Energieerzeugers Statkraft mit 800 MW und 400 MW installierter Leistung.

Außerdem wird der Chemiepark Knapsack von einem RWE Braunkohle-Kraftwerk in der direkten Nachbarschaft mit Prozessdampf versorgt.