29.09.17

Gesichter aus dem Chemiepark Knapsack

Carlo Ricciardi hat die Kfz-Werkstatt am Feierabendhaus voll im Griff


Carlo Ricciardi

Selbstbewusst und gut gelaunt werden Kundinnen und Kunden von Carlo Ricciardi in der Kfz-Werkstatt am Feierabendhaus in Empfang genommen. Seit knapp zehn Jahren leitet er nun schon die Werkstatt und hat sie, wie er sagt, komplett neu aufgebaut. Sein Job ist vielseitig. In erster Linie hat er als Leiter der Kfz-Werkstatt die Aufsicht über die Produktivität und sorgt durch Kostenkontrolle und stete Qualitätsprüfung dafür, dass er und seine Mitarbeiter schnell, effizient und vor allem kundenorientiert arbeiten können.

Carlo Ricciardi kam damals zunächst für drei Monate als externer Mitarbeiter vom TÜV zur InfraServ Knapsack. Als die drei Monate vorbei waren, blieb er. Sein Ziel war es, die Werkstatt zu professionalisieren. Dabei hatte er es nicht immer leicht: „Für den Job müssen Sie multitaskingfähig sein. Sie brauchen Organisationstalent, Struktur und wichtig ist, dass Sie mit Enthusiasmus an die Arbeit gehen“, erklärt Ricciardi. Die Kfz-Werkstatt am Feierabendhaus ist für ihn etwas Besonderes. „Das ist hier nicht wie bei anderen Werkstätten“, wirft er ein, „hier müssen Sie alles machen – vom Einkauf über die Dispo bis hin zur Kundenberatung“. Aber genau diese Vielseitigkeit ist es, was er an seinem Job so schätzt. Außerdem gefällt ihm die tolle Teamarbeit und dass jeder im Chemiepark Knapsack ihn kennt.

Mit seiner typisch italienischen Art steht Carlo Ricciardi oft im Mittelpunkt und das nicht nur in der Kfz-Werkstatt am Feierabendhaus. Der gebürtige Italiener ist nämlich leidenschaftlicher Musiker und deswegen öfter auf den Bühnen in und um Köln unterwegs. Schon in jungen Jahren gründete er seine kölsch-italienische Band GRUPPO-2000, mit der er regelmäßig vor größerem Publikum auftritt. Außerdem ist Carlo Ricciardi Sänger bei Druckluft 0156, der InfraServ Knapsack Bigband. Durch die Musik hat er auch seine Frau kennen gelernt. „Das war auf einer Veranstaltung zum Tanz in den Mai – sie war die Schönste an dem Abend“, wirft er ein. Gemeinsam haben die beiden einen Sohn, der ebenfalls musikbegeistert ist und mittlerweile mit seinem Vater zusammen auf der Bühne steht. Und wenn Ricciardi nicht gerade arbeitet oder musiziert, hält ihn seine zweijährige Enkelin ordentlich auf Trapp. Außerdem reist er gerne in seine Heimat Italien und spricht neben seiner Muttersprache natürlich Deutsch, Spanisch, Französisch „und Kölsch“, bemerkt er lachend.

Überdurchschnittliches Engagement und Herzblut für den Job, das zeichnet Carlo Ricciardi aus. Eigentlich könnte er nächstes Jahr in Rente gehen, aber der engagierte 64-jährige hat noch viel vor mit der Kfz-Werkstatt am Feierabendhaus: Neben der Erneuerung der Waschanlage, plant Ricciardi den Ausbau einer modernen TÜV-Abwicklung. Einige Jahre hat er in den Aufbau der Werkstatt nun schon investiert, klar, dass ihm der Abschied da nicht so leicht fällt. „Die Werkstatt ist sowas wie mein Kind, dass ich liebe und um das ich mich immer kümmern muss. Nach mir soll es hier doch weitergehen“, sagt er während er das schwere Tor der Kfz-Werkstatt schließt und den Blick durch seine Werkstatt schweifen lässt.


Thomas Kuhlow

Leiter Kommunikation
Tel.: +49 22 33 48-65 70
Fax: +49 22 33 48-94 65 70

ENERGIEVERSORGUNG

Die zuverlässige und kostengünstige Versorgung mit ausreichend Energie ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für die chemische Industrie. Der Chemieparkbetreiber InfraServ Knapsack liefert die benötigten Energien in Form von Strom und Prozessdampf an die produzierenden Unternehmen.

Die Energieversorgung des Chemiepark Knapsack ist auch zu Spitzenlastzeiten garantiert.

Im Ersatzbrennstoffkraftwerk (EBKW) der EEW Energy from Waste Saarbrücken GmbH werden jährlich bis zu 300.000 Tonnen Ersatzbrennstoffe thermisch zu Dampf und Strom verwertet. Ergänzt wird dies durch zwei Gas- und Dampfturbinenkraftwerke (GuD-Kraftwerk) des norwegischen Energieerzeugers Statkraft mit 800 MW und 400 MW installierter Leistung.

Außerdem wird der Chemiepark Knapsack von einem RWE Braunkohle-Kraftwerk in der direkten Nachbarschaft mit Prozessdampf versorgt.