1906 - 1909 Gründungszeit

1906

Am 31. Mai wird die DEUTSCHE KARBID AKTIENGESELLSCHAFT, FRANKFURT AM MAIN von der Metallurgischen Gesellschaft Frankfurt am Main mit dem Zweck gegründet, in Knapsack eine Kalkstickstoffabrik zu errichten.

Begründer und erster Aufsichtsratsvorsitzender ist der Direktor der Metallurgischen Gesellschaft, Dr. Rudolf de Neufville, die Leitung des Aufbaus hat Direktor Joh. Maruhn, die kaufmännische Führung Max Bachmann. Kohlenvertrag mit der Roddergrube.

1907

Betriebsbeginn in Knapsack.

Die neue Fabrik geht im Oktober mit einer Anfangsbelegschaft von 60 Mann in Betrieb und beliefert als erstes Werk der Welt die Landwirtschaft mit Kalkstickstoff. Die Herstellung erfolgt in drei Retortenöfen. Es wird zunächst mit gekauftem Carbid gearbeitet.

1908

werden eine Kraftanlage auf Basis Braunkohle sowie eine Calciumcarbid-Anlage gebaut.

1909

Änderung des Firmennamens in AKTIENGESELLSCHAFT FÜR STICKSTOFFDÜNGER, Knapsack bei Köln.

Dr. Rudolf de Neufville
Älteste bekannte Aufnahme von Mitarbeitern der Chemischen

ENERGIEVERSORGUNG

Die zuverlässige und kostengünstige Versorgung mit ausreichend Energie ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für die chemische Industrie. Der Chemieparkbetreiber InfraServ Knapsack liefert die benötigten Energien in Form von Strom und Prozessdampf an die produzierenden Unternehmen.

Die Energieversorgung des Chemiepark Knapsack ist auch zu Spitzenlastzeiten garantiert.

Im Ersatzbrennstoffkraftwerk (EBKW) der EEW Energy from Waste Saarbrücken GmbH werden jährlich bis zu 300.000 Tonnen Ersatzbrennstoffe thermisch zu Dampf und Strom verwertet. Ergänzt wird dies durch zwei Gas- und Dampfturbinenkraftwerke (GuD-Kraftwerk) des norwegischen Energieerzeugers Statkraft mit 800 MW und 400 MW installierter Leistung.

Außerdem wird der Chemiepark Knapsack von einem RWE Braunkohle-Kraftwerk in der direkten Nachbarschaft mit Prozessdampf versorgt.