1930 - 1939 Der Sämann

1931

wird das Fabrikationsprogramm durch Errichtung einer Anlage zur Herstellung von Essigsäureanhydrid aus Essigsäure nach eigenem Verfahren erweitert. Das Anhydrid wird für die Acetatseide-Industrie gebraucht.

 

Im gleichen Jahr wird eine neue große Hauptwerkstatt errichtet.

 

Eine Pipeline für Acetaldehyd zwischen dem Werk und dem Hafengelände in Wesseling am Rhein wird errichtet und eine Aldehyd-Tankanlage für den Transport des Aldehyds in Tankschiffen aufgebaut.

 

1934

bringt Knapsack erstmalig Kornkalkstickstoff auf den Markt.

 

1935

Einweihung einer eigenen Lehrlingswerkstatt in der neu erbauten Hauptwerkstatt am 1. Dezember 1935.

 

1936

wird eine Anlage in Betrieb genommen, in der aus Acetaldehyd in einem Verfahrensschritt Essigsäure und Essigsäureanhydrid gewonnen werden.

 

1938

baut Knapsack zwei halbgedeckte Carbidöfen, die eine teilweise Gewinnung und Verwertung des Begleitproduktes Kohlenmonoxid ermöglichen.

 

 

Silhouette 1932

ENERGIEVERSORGUNG

Die zuverlässige und kostengünstige Versorgung mit ausreichend Energie ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für die chemische Industrie. Der Chemieparkbetreiber InfraServ Knapsack liefert die benötigten Energien in Form von Strom und Prozessdampf an die produzierenden Unternehmen.

Die Energieversorgung des Chemiepark Knapsack ist auch zu Spitzenlastzeiten garantiert.

Im Ersatzbrennstoffkraftwerk (EBKW) der EEW Energy from Waste Saarbrücken GmbH werden jährlich bis zu 300.000 Tonnen Ersatzbrennstoffe thermisch zu Dampf und Strom verwertet. Ergänzt wird dies durch zwei Gas- und Dampfturbinenkraftwerke (GuD-Kraftwerk) des norwegischen Energieerzeugers Statkraft mit 800 MW und 400 MW installierter Leistung.

Außerdem wird der Chemiepark Knapsack von einem RWE Braunkohle-Kraftwerk in der direkten Nachbarschaft mit Prozessdampf versorgt.