1940 - 1949 Krieg, Zerstörung und Neubeginn

1944

Am 28. Oktober 1944 wird das Werk durch einen Luftangriff zu 80 Prozent zerstört. Ebenso fällt das Verwaltungsgebäude in Köln den Bomben zum Opfer. Die Produktion kommt für lange Zeit zum Erliegen.

1945

Übergabe des Werkes an amerikanische Truppen. Gleich nach Kriegsende wird mit dem Wiederaufbau des Werkes unter Überwindung größter Schwierigkeiten begonnen. Ein Carbidofen wird in Betrieb genommen.

1946

laufen der Essigsäure- und der Acetonbetrieb wieder an. Zwei weitere Carbidöfen können wieder eingeschaltet werden.

Ab dem 11. Juli 1946 wurde Dr. Friedbert Ritter von der britischen Militärregierung zum Treuhänder bestellt und mit der Geschäftsleitung beauftragt.

1949

baut Knapsack seine Kornkalkstickstoffanlage wieder auf. Die Belegschaftszahl erreicht wieder den Vorkriegsstand von über 2000.

Dr. Friedbert Ritter
Die Werkseisenbahn ist der älteste Betrieb im heutigen Chemiepark Knapsack

ENERGIEVERSORGUNG

Die zuverlässige und kostengünstige Versorgung mit ausreichend Energie ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für die chemische Industrie. Der Chemieparkbetreiber InfraServ Knapsack liefert die benötigten Energien in Form von Strom und Prozessdampf an die produzierenden Unternehmen.

Die Energieversorgung des Chemiepark Knapsack ist auch zu Spitzenlastzeiten garantiert.

Im Ersatzbrennstoffkraftwerk (EBKW) der EEW Energy from Waste Saarbrücken GmbH werden jährlich bis zu 300.000 Tonnen Ersatzbrennstoffe thermisch zu Dampf und Strom verwertet. Ergänzt wird dies durch zwei Gas- und Dampfturbinenkraftwerke (GuD-Kraftwerk) des norwegischen Energieerzeugers Statkraft mit 800 MW und 400 MW installierter Leistung.

Außerdem wird der Chemiepark Knapsack von einem RWE Braunkohle-Kraftwerk in der direkten Nachbarschaft mit Prozessdampf versorgt.