1980 - 1989 Höhepunkte chemischer Produktion

1980

Im Pflanzenschutzmittel-Betrieb PSM 1 wird erstmals Afugan hergestellt.

 

1981

Die Produktion von Vinylmethylacetamid (VIMA) in Knapsack beginnt und aus Rohphosphorsäure wird nach einem in Knapsack entwickelten Verfahren Extraktionsphosphorsäure hergestellt (PSE-Anlage).

 

1985

Im Zwischenprodukte-Betrieb wird eine Anlage für 300 Tonnen pro Jahr Phosphonoessigsäureethylester (PEE) angefahren; das Produkt dient als Hilfsmittel in der Polyesterfaser-Herstellung.

Eine neue Eisenbahntrasse verbindet die Werksteile Knapsack und Hürth.

311 junge Menschen erlernen im Zentrum der Aus- und Weiterbildung ihren Beruf. Das Stammpersonal des Werkes beträgt 4114 Beschäftigte.

 

1986

Neu angefahren werden: der Pflanzenschutzmittel-Betrieb PSM-3 mit den Produkten Methanphosphonigsäurechlorid, Methanphosphonige Säure und ab 1987 mit Methanphosphonigsäureester als Vorprodukte für das Herbizid BASTA.

In der Chloralkalielektrolyse verbessert eine Abwasserrückführungsanlage wesentlich die Abwasserbilanz des Betriebes.

Stillgelegt werden der Futtermittelbetrieb (Hostaphos) und der Lösemittelbetrieb (Pyranton-A).

Eine eigene Straßenverbindung zwischen den Werksteilen Knapsack und Hürth verbessert die Infrastruktur des Werkes.

 

1987

Am 29. Juni 1987 vernichtet ein Großbrand die Phosphorsäureextraktionsanlage.

Das Sickerwasser der werkseigenen Deponie wird über eine neue Pipeline in die Werkskläranlage Hürth gepumpt und nach Durchlaufen einer Desulfatisierungsanlage in den Klärprozeß eingebunden.

Pierre Kramer

Leiter Standortentwicklung
Tel.: +49 22 33-48-63 43
Fax: +49 22 33-48-94 63 43

Thomas Kuhlow

Leiter Kommunikation
Tel.: +49 22 33 48-65 70
Fax: +49 22 33 48-94 65 70

 

ENERGIEVERSORGUNG

Die zuverlässige und kostengünstige Versorgung mit ausreichend Energie ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für die chemische Industrie. Der Chemieparkbetreiber InfraServ Knapsack liefert die benötigten Energien in Form von Strom und Prozessdampf an die produzierenden Unternehmen.

Die Energieversorgung des Chemiepark Knapsack ist auch zu Spitzenlastzeiten garantiert.

Im Ersatzbrennstoffkraftwerk (EBKW) der EEW Energy from Waste Saarbrücken GmbH werden jährlich bis zu 300.000 Tonnen Ersatzbrennstoffe thermisch zu Dampf und Strom verwertet. Ergänzt wird dies durch zwei Gas- und Dampfturbinenkraftwerke (GuD-Kraftwerk) des norwegischen Energieerzeugers Statkraft mit 800 MW und 400 MW installierter Leistung.

Außerdem wird der Chemiepark Knapsack von einem RWE Braunkohle-Kraftwerk in der direkten Nachbarschaft mit Prozessdampf versorgt.