2000 - 2009 Zukunftsmodell Chemiepark Knapsack

2000

Zum Ende des 20. Jahrhunderts ist der Umbau des Standortes in den offenen Chemiepark Knapsack weitgehend vollendet. Betreibergesellschaft ist die InfraServ GmbH & Co. Knapsack KG mit 900 Beschäftigten.

Folgende Gesellschaften produzieren im Chemiepark Knapsack oder bieten in Partnerschaft mit der InfraServ Knapsack Dienstleistungen an:

  • Targor GmbH - Polypropylen, Kommanditist der InfraServ Knapsack (34%)
  • Celanese AG - Ausgliederung der industriellen Chemie der Hoechst AG, Kommanditist der InfraServ Knapsack (22%)
  • Clariant GmbH - Spezialchemikalien, Kommanditist der InfraServ Knapsack (21%)
  • Vintron GmbH - Anorganische Chemikalien, Kommanditist der InfraServ Knapsack (15%)
  • Celanese GmbH - Organische Chemie, Kommanditist der InfraServ Knapsack (5%)
  • Am 1. Oktober 2000 werden die drei Firmen Elenac (50% BASF / 50% Shell), MONTELL (100 % Shell) und TARGOR (mittlerweile 100% BASF) zu dem neuen Joint Venture BASELL vereinigt. Am Standort wurden dadurch die 34% Kommanditistenanteile von Targor und die 3% von Elenac zu 37% von Basell zusammengeführt.
  • Aventis CropScience - Pflanzenschutzmittel
  • Vinnolit Kunststoff GmbH - Polyvinylchlorid
  • thermPhos Deutschland GmbH - Phosphorpentasulfid
  • Messer Griesheim GmbH - Technische Gase, z. B. Sauerstoff und Stickstoff
  • Alcatel - Hochtemperatursupraleiter
  • Abwasser Gesellschaft Knapsack GmbH - Zentrale Abwasserbehandlung
  • InfraServ GmbH & Co. Deponie Knapsack KG - Deponie Knapsack
  • Karl Schmidt GmbH & Co. - Spedition, Schüttgüterzentrum
  • Imotech GmbH - Ingenieurleistungen
  • Jägers GmbH - Personal-Dienstleistungen
  • Degussa Bank GmbH - Bank
  • Hoechst Versicherungsservice - Versicherungen
  • BKK - Betriebskrankenkasse

     

2001

  • Bei einer Präsentation vor Vertretern des öffentlichen Lebens stellt InterGen das GuD-Projekt vor.
  • Die Analytik der InfraServ Knapsack stellt mit der Membrantechnik ein in der Abwasserbehandlung etabliertes Verfahren.
  • Vintron GmbH - Anorganische Chemikalien, Kommanditist der InfraServ Knapsack (15%)
  • Mit dem feierlichen 1. Spatentisch zum Containerterminal wird ein Meilenstein in der Weiterentwicklung des Chemiepark Knapsack gesetzt.
  • Die Einführung der "Abendakademie" im Bildungszentrum trägt der Bedeutung des Weiterbildungsangebotes Rechnung.
  • Die erste so genannte "Hausmesse" der InfraServ Knapsack lockt zahlreiche Kunden und Geschäftspartner ins Feierabendhaus.
  • Mit einem völlig überarbeiteten, zeitgemäßen Konzept starten die Betriebsrestaurant in eine neue Ära.
  • Die CDE-Anlage (Vintron) meldet die Überschreitung der zwei-Millionen-Tonnen-Grenze. Erstes Verkehrs-Symposoium von ChemCologne im Feierabendhaus.
  • Die Azo-Pigmente-Anlage (Clariant) feiert ihr 25-jähriges, die MPP-Anlage (Basell) ihr 10-jähriges Jubiläum.
  • Mit der in der Nachbarschaft entstehenden Papierfabrik entwickeln sich fruchtbare Kooperationen.
  • InterGen reicht die Genehmigungsanträge für das GuD-Kraftwerk ein.

     

2002

  • Zum 1. Januar übernimmt die InfraServ Knapsack die Analytik Kalle-Albert in Wiesbaden.
  • Mitte Januar nimmt das Container-Terminal im Chemiepark Knapsack seinen Betrieb auf.
  • Mit dem Rückbau der Essigsäure-/Anhydrid-Anlage geht ein Kapitel Produktionsgeschichte in Knapsack zu Ende.
  • Mit einem rauschenden Fest begeht das Unternehmen Vintron den erfolgreichen Abschluss des Projekts "Zeus" Mitte April.
  • Im Juni taucht erstmals ein neuer Firmenname im Chemiepark Knapsack auf: Bayer CropScience. Bayer übernahm damit die Verantwortung für die Pflanzenschutzmittelproduktion von Aventis.
  • "Personaltransfair" - unter diesem Namen laufen die Personalmanagement-Dienstleistungen der InfraServ Knapsack - schließt erfolgreich das bisher größte Projekt ab: Personalgestellung für die Papierfabrik auf dem Knapsack-Hügel.
  • Regierungspräsident Roters übergibt Ende Juli die Baugenehmigung für das GuD-Kraftwerk in Knapsack.
  • Der Chemiepark Knapsack engagiert sich für die Opfer der Flutkatastrophe im Osten Deutschlands, insbesondere in der Gegend um die Chemiestadt Bitterfeld. 15 000 Euro Spendengelder sind das Ergebnis dieser Aktion.
  • Florian Gerster, Chef der Bundesanstalt für Arbeit, besucht das Bildungszentrum im Chemiepark Knapsack und zeigt sich angetan von den positiven Signalen, die von dieser Einrichtung ausgehen.
  • Das neue Server-Centrum der InfraServ Knapsack wird Ende Oktober eingeweiht.

     

2003

  • CABB - ein neuer Firmenname taucht in Knapsack auf. Dahinter verbirgt sich die Acetyl Building Blocks GmbH, eine Tochtergesellschaft von Clariant, die das Geschäft mit chlororganischen Chemikalien betreibt.
  • Am 30. November werden die letzten drei Granulierstraßen der 1970 gestarteten SPP-Anlage von Basell geschlossen.
  • Clariant begeht das 50-jährige Bestehen der Phosphor-rot-Produktion in Knapsack.
  • Clariant legt Grundstein für die Depal-Anlage, in der ab Mitte 2004 Flammschutzmittel hergestellt werden.
  • Besitzerwechsel bei Thermphos. Zur Stärkung der Weltmarktposition wurde die Thermphos Holding B.V. an eine Gruppe privater Investoren unter der Leitung von N. Galmor verkauft.
  • InfraServ Knapsack reicht Genehmigungsunterlagen für die Erichtung eines EBS-Dampfkraftwerks ein.
  • InfraServ Knapsack gründet zwei neue Gesellschaften: PERSONAL Transfair und RHEIN-ERFT AKADEMIE werden eigenständige GmbHs.
  • Thermphos begeht 40-jähriges Jubiläum der Phosphorpentasulfid-Produktion.
  • Die Unternehmen Vintron und Vinnolit beschließen ihre Verschmelzung zur Vinnolit GmbH & Co. KG
  • Nexans stellt weltweit leistungsstärkste Komponente für Supraleitende Strombegrenzer vor.
  • Der Chemiepark Knapsack beteiligt sich am bundesweiten "Tag der Offenen Tür" der Chemieindustrie. Rund 10 000 Besucher übertrafen alle Erwartungen der Organisatoren.
  • Bayer CropScience bezieht ein neues Verwaltungsgebäude im Chemieparkteil Hürth.

     

2004

  • Die neu gegründeten InfraServ Knapsack Tochtergesellschaften RHEIN-ERFT AKADEMIE und PERSONAL Transfair beginnen mit dem operativen Geschäft.
  • Die neue Werkschutzzentrale (Tor 1) im Werk Knapsack wird bezogen.
  • Die DEPAL Anlage der Clariant wird fertig gestellt, alle Tests verlaufen erfolgreich. Am 1. Oktober beginnt der regelmäßige Produktionsbetrieb. Außerdem gibt Clariant im Februar die Schließung des AZO-Betriebes zum Ende 2005 bekannt. Im April startet das konzernweite Kostensparprogramm CPIP (Clariant Performance Improvement Program).
  • Bei Basell gibt es einen neuen Standortleiter. Dr. Henri Brauns Nachfolger heißt Dr. Jürgen Kerth.
  • Im Juni feiert die PSM 2-Anlage der Bayer CropScience ihr 25-Jähriges Jubiläum.
  • Im Sommer wird die alte VC Anlage abgerissen
  • Zum zweiten Mal findet im September die zweitägige Leistungsschau "InfraServ Knapsack Messe" statt.
  • Im Sommer genehmigt die EU die Fristverlängerung für die Steuerbefreiung von Gaskraftwerken. Der Investor des GuD im Chemiepark Knapsack, InterGen, schließt einen Netznutzungsvertrag mit RWE ab. Damit kann der künftige Strom aus dem Gas- und Dampfkraftwerk in die Leitungen des RWE eingespeist werden. Für die weitere Realisierung des Projektes sucht InterGen einen Partner.
  • Start des Kostensparprogrammes "Maxima" bei Bayer CropScience.
  • Im Herbst feiert die AGK (Abwassergesellschaft) ihr 75 Jähriges Jubiläum.
  • Herber Rückschlag beim geplanten EBS-Kraftwerk. Basell bremst das Projekt aus und verweigert die Zustimmung zum vorgelegten Geschäftsmodell. Eine Neuaufteilung der Gesellschafteranteile wird nötig.
  • InfraServ Knapsack startet mit dem Bau einer neuen Produktionshalle für Nexans. Investitionsvolumen ca. 300.000.- Euro.
  • Basell kündigt an, im 1. Quartal 2005 die HDPE-Anlage einzumotten, um Überkapazitäten zu vermeiden. Die APO-Anlage hingegen soll weiter ausgebaut werden.
  • Vinnolit kündigt im Dezember an, in Knapsack und Burghausen insgesamt 30 Mio. Euro in die Erweiterung der Chlorchemie zu investieren.
  • Zum ersten Mal in ihrer Geschichte feiert die InfraServ Knapsack eine gemeinsame Weihnachtsfeier für alle Beschäftigten im Feierabendhaus. Es kommen fast 700 Teilnehmer.

     

2005

  • Im März verkauft InterGen das GuD-Projekt an das norwegische Energieunternehmen Statkraft
  • BASF und Shell verkaufen ihre gemeinsame Kunststoff-Tochter Basell für 4,4 Mrd. Euro an ein Konsortium um den russischen Milliardär Leonard Blavatnik.
  • Am 23. Mai wird der Verein „Rhein-Erft-Berufsstart“ gegründet. Gründungsmitglieder sind: Bayer CropScience GmbH, Clariant GmbH , 1. Goldenberg Berufskolleg, InfraServ GmbH & Co. Knapsack KG, Nexans GmbH, RHEIN-ERFT AKADEMIE GmbH, Rhein-Erft-Kreis und Vinnolit GmbH. Zusammen wollen sie Jugendliche, die keinen Ausbildungsplatz gefunden haben, attraktiv für den Arbeitsmarkt machen. Um dabei unabhängig von Landesmitteln zu sein und gleichzeitig Stiftungsgelder nutzten zu können, wurde die Form des Vereins gewählt.
  • Am 31. Mai um 15:30 Uhr wird im HDPE-Betrieb der Firma Basell die Kunststoffproduktion beendet, die Produktion des Katalysators läuft noch einige Wochen weiter. Die Anlage wird eingemottet, ob sie jemals wieder in Betrieb genommen wird gilt als unwahrscheinlich.
  • Am 21. Juni gibt Clariant den Verkauf der Clariant (Acetyl Building Blocks) GmbH & Co. KG an den Gilde Buy-Out Fund zum Preis von CHF 74 Millionen (EUR 48 Millionen) bekannt.
  • Am. 30. Juni ist offizieller Baustart für das GuD. Die Grundsteinlegung wurde am 22. September gefeiert.
  • Am 11. August fällt der Startschuss für das Wasserstoffanwendungszentrum der IGH2. Die Interessengemeinschaft bestehend aus: InfraServ Knapsack, St@rt Hürth, Stadtwerke Hürth, OperaThing und Vinnolit, bringt zum ersten Mal im CPK gezielt und energetisch voll ausgenutzt Wasserstoff zu Anwendung. Ein mit Wasserstoff versorgter Ü-Wagen überträgt eine dreistündige Live-Sondersendung.
  • Ende September wird die Produktion im Azo-Betrieb der Clariant eingestellt. Am 16. Dezember wird das Produktionsgebäude zum Abriss freigegeben. Vorher wurden auf einer Art Trödelmarkt ein Großteil der noch nutzbaren Anlagenteile, wie Pumpen, Motoren und Aggregate verkauft.
  • Helmut Weihers ist ab dem 1. November der neue Geschäftsführer der InfraServ Knapsack. Weihers ist der Wunschkandidat seines Vorgängers Prof. Horst Dieter Schüddemage, der in den Ruhestand geht
  • Produktionsrekord bei Vinnolit im Chlorbetrieb im Chemieparkteil Knapsack. Im November stellte der Betrieb im Durchschnitt 784 Tonnen Chlor pro Tag her. Das ist der höchste, seit Gründung des Werks gemessene Wert.

     

2006

  • Zum 1. Januar bezieht SOPAK die ehemalige Azo-Lagerhalle. Die neue Standortfirma ist ein Unternehmen der Lintermann-Unternehmensgruppe und vermietet Lagerplätze für Industriemaschienen.
  • Die RHEIN-ERFT AKADEMIE wird Hauptsponsor der ersten Laufserie im Rhein-Erft-Kreis.
  • Im Februar feiert Siemens in Berlin die Auslieferung der 500. Gasturbine. Sie ist bestimmt für das GuD im Chemiepark Knapsack und wird im August nach Hürth kommen.
  • InfraServ Knapsack verkauft zum 1. März IWL an Müller-BBM.
  • Praxair wird neues Mitglied in der IGH2.
  • Zum 1. April führt die InfraServ Knapsack die 40-Stunden Woche ein.
  • Im Mai bezieht Kube & Kubenz Räume im CPK, der Chemielogistiker ist das zweite neue Unternehmen in diesem Jahr im CPK und bringt 20 Mitarbeiter mit.
  • Im Mai kündigt Clariant an, Ende 2006 die SKS-6-Anlage zu schließen. Das Produkt ist am Markt nicht mehr erfolgreich abzusetzen. 50 Mitarbeiter sind betroffen.
  • Wechsel auf Chefetagen von drei Standortfirmen. Dr. Thomas Schäfer löst bei Vinnolit Dr. Dämbkes und Dr. Winhold ab. Bei Clariant folgt Dr. Wolfgang Schick auf Dr. Michael Henrich und an die Stelle von Dr. Lutz tritt bei Basell Achim Rodekirchen.
  • Im Juli beschließen Sotec und InfraServ Knapsack den Bau eines Ersatzbrennstoff-Kraftwerkes (EBS). Hierfür werden am Standort Knapsack 105 Millionen Euro investiert.
  • Im August erhält das Feierabendhaus ein neues Dach. Das Dach des denkmalgeschützten Gebäudes wird mit einem Polyurethanschaum zur Wärmeisolierung überzogen.
  • Anfang September befinden sich alle GuD-Turbinen an ihrem Platz im neuen GuD-Kraftwerk der Firma Statkraft. Zuvor waren die Turbinen mit tagelangen Schwerlasttransporten auf den Knapsacker Hügel gebracht worden.
  • 7.000 Interessierte besuchen am Tag der offenen Tür den Chemiepark Knapsack. Ein buntes Rahmenprogramm informiert und unterhält die Gäste der Standortfirmen am 23. September.
  • InfraServ Knapsack, RWE Power und Stadt Hürth kooperieren für das Regionale 2010 Projekt. Unter dem Titel „Energie- und Chemie-Centrum Knapsack“ (ECC) beteiligt sich die Region am NRW Strukturförderprogramm.
  • Ende November sind bereits die ersten Fundamente für das EBS-Kraftwerk fertig. Der Hochbau beginnt.
  • Neuerlicher Besitzerwechsel bei CABB. Im Dezember erwirbt die AXA Private Equity Group die Mehrheit am Monochloressigsäuren-Produzenten. AXA Private Equity hält nun 70 Prozent der Anteile. Dem Verkauf müssen die Kartellbehörden noch zustimmen.

     

2007

  • Die Auszubildenden der Rhein-Erft-Akademie beginnen mit der Planung für den Bau des „House of NICA“ (Nachhaltigkeit in der Chemieausbildung), welches bis Herbst 2008 fertiggestellt werden soll und bereits zu Projektbeginn von der UNSECO als Dekadeprojekt ausgezeichnet wurde.
  • Zusammen mit sechs weiteren Gründungsmitgliedern wird im Januar der eingetragene Verein HyCologne, ein Projekt zur Förderung der Zukunftsenergie Wasserstoff gegründet. Auch die Stadt Köln und das Deutsch Luft- und Raumfahrtzentrum interessieren sich für dieses Projekt
  • Bayer CropScience freut sich im April über die Zulassung der beiden neuen Produkte „Laudis“ und „Infinito“, die beide in Knapsack produziert werden und so für weitere Auslastung am Standort sorgen.
  • Mit dem Bau einer neuen Frischwasserleitung von Dirmerzheim nach Knapsack wird ebenfalls im April begonnen. Die von RWE Power und InfraServ Knapsack finanzierte Leitung wird noch im selben Jahr fertig gestellt und löst in Zukunft die bisherige Leitung ab.
  • Im Juni feiert das EBKW in Knapsack Richtfest. Die Inbetriebnahme ist für Ende 2008 geplant.
  • Clariant erklärt das Gebäude 0611 zur rauchfreien Zone. Diesem Beispiel wollen auch andere Unternehmen im Chemiepark folgen.
  • Im Juli beschließt Basell den Abriss der HDPE-Anlage
  • Basell AF und Lyondell Chemical Company vollziehen ihren Zusammenschluss zur LyondellBasell Industries. LyondellBasell wird damit zum drittgrößten unabhängigen Chemieunternehmen weltweit.
  • Die Rhein-Erft-Akademie startet in Kooperation mit der Fachhochschule Aachen zum ersten Mal den Studiengang „Prozesstechnik“. Ziel ist, Berufstätige mit chemietechnischer Ausbildung zu Ingenieuren weiterzuqualifizieren.
  • Im August bezieht das nova-Institut GmbH als neues Unternehmen im Chemiepark Knapsack seine neuen Räumlichkeiten in der Hauptverwaltung und bringt ein Team von 20 Mitarbeitern mit.
  • Mit einem Festakt am 24. August und dem großen Bürgerfest am 25. August feiert der Chemiepark Knapsack sein 100jähriges Bestehen. Die rund 5000 Besucher beim Bürgerfest erwartet eine ein buntes Programm mit einem zweistündigen Bläck-Fööss-Konzert und einer Lasershow als Abschluss des Abends auf dem Platz vor dem Verwaltungsgebäude.
  • Die EU fördert das Projekt PVClean der Vinnolit, wodurch vor allem der Wasserverbrauch des PVC-Betriebes durch eine neu entwickelte Membran-filtrationsanlage gesenkt werden soll.
  • Mitte Oktober wird das Gas- und Dampfkraftwerk des norwegischen Energiekonzerns Statkraft feierlich eröffnet. Als besonderer Gast ist hierzu Norwegens König Harald V. in Knapsack zu eingeladen.
  • Bayer CropScience investiert 60 Millionen Euro beim Bau der neuen MPE-Anlage in den Chemiepark Knapsack. Im Dezember findet die Grundsteinlegung statt.
  • Das Containerterminal der Knapsack Cargo im Chemiepark Knapsack wird erweitert und verdoppelt damit seine Umschlagskapazität.
  • 2007, im zehnten Jahr des Bestehens der InfraServ Knapsack, kann die das Unternehmen seinen besten Abschluss vorlegen.

     

2008

  • Das Wasserrecht für die Unternehmen InfraServ Knapsack, RWE Power, RheinPapier und RWW wird von der Bezirksregierung Köln im Februar um weitere zehn Jahre verlängert.
  • Im April wird Achim Kemmerich neuer Geschäftsführer bei Imotech Engineering GmbH.
  • Im selben Monat erweitert die InfraServ Knapsack das Stromnetz im Chemiepark Knapsack. 20.000 Meter isolierte Freileitung wurden zwischen den beiden Chemieparkteilen verlegt, um den Strom aus dem neuen Ersatzbrennstoffkraftwerk nach Hürth zu transportieren.
  • Therphos feiert im Mai sein 10jähriges Jubiläum im Chemiepark Knapsack
  • Der Spatenstich zum „House of NICA“ erfolgt im Juni.
  • Das neue Ersatzbrennstoffkraftwerk besteht im Juli die Kesseldruckprobe und das Kesselausblasen ist abgeschlossen.
  • Im September investiert die Abwassergesellschaft Knapsack 2 Millionen Euro in eine Modernisierung der Abwasseranlagen die über 1.000 Tonnen CO 2 und 15% Strom einspart.
  • Die InfraServ Knapsack übernimmt mit Beginn des neuen Schuljahres 2008 Schulpatenschaften für die Elisabeth-von-Thüringen Realschule in Brühl und die Friedrich-Ebert-Realschule in Hürth
  • Clariant plant im Oktober die Halbierung der Produktionskapazität in Knapsack aufgrund stark gesunkener Nachfrage. Am 3. November beginnen die Abrissarbeiten für die stillgelegte HDPE-Anlage der LyondellBasell in Knapsack
  • Ebenfalls im November beginnen die Bauarbeiten an der Fassade der Hauptverwaltung. Das Erneuerungskonzept verbindet Energieeinsparung und Erhöhung der Sicherheit.
  • Im Dezember bekommt der Chemiepark Knapsack eigene Hausnummern. Die Hauptverwaltung ist nun unter der Adresse Industriestraße 300 zu finden.
  • Ende 2008 entscheidet Clariant, die Oxaphospholan-Anlage stillzulegen. Konkurrierende Unternehmen im Ausland zwingen Clariant dazu.

     

2009

  • Im Januar wird Dr. Dieter Herzog neues Mitglied der Geschäftsführung von CABB
  • Vinnolit betreibt eine neue Anlage zur Wasseraufbereitung
  • Das neue Ersatzbrennstoffkraftwerk (EBKW) wird im März, im Beisein von Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers, offiziell eingeweiht
  • Der norwegische Energiekonzern Statkraft eröffnet Anfang Juni seine neue technische Regionalzentrale im Chemiepark Knapsack
  • Erfolgreiche Inbetriebnahme der neuen Membran-Elekrolyse bei Vinnolit
  • Im Frühjahr 2009 nimmt Bayer CropScience eine zusätzliche MPE-Anlage in Betrieb und schafft somit 20 neue Arbeitsplätze
  • Die neue EMSR-Werkstatt der InfraServ Knapsack wird Ende Oktober eingeweiht
Modernisierung auf Weltmarktniveau

ENERGIEVERSORGUNG

Die zuverlässige und kostengünstige Versorgung mit ausreichend Energie ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für die chemische Industrie. Der Chemieparkbetreiber InfraServ Knapsack liefert die benötigten Energien in Form von Strom und Prozessdampf an die produzierenden Unternehmen.

Die Energieversorgung des Chemiepark Knapsack ist auch zu Spitzenlastzeiten garantiert.

Im Ersatzbrennstoffkraftwerk (EBKW) der EEW Energy from Waste Saarbrücken GmbH werden jährlich bis zu 300.000 Tonnen Ersatzbrennstoffe thermisch zu Dampf und Strom verwertet. Ergänzt wird dies durch zwei Gas- und Dampfturbinenkraftwerke (GuD-Kraftwerk) des norwegischen Energieerzeugers Statkraft mit 800 MW und 400 MW installierter Leistung.

Außerdem wird der Chemiepark Knapsack von einem RWE Braunkohle-Kraftwerk in der direkten Nachbarschaft mit Prozessdampf versorgt.