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Die Standortunternehmen im Chemiepark Knapsack

LyondellBasell

LyondellBasell stellt am Standort Knapsack Kunststoffpulver und Kunststoffgranulate für die weiterverarbeitende Industrie her. Mit rund 400.000 Jahrestonnen ist dies die größte Produktgruppe im Chemiepark. Rund 240.000 Tonnen davon sind Polypropylenpulver, welches im Werk zu hochwertigen PP-Granulaten veredelt wird. Diese dienen u.a. zur Herstellung von Verpackungen, Rohren, Bauteilen für die Baubranche und die Automobilindustrie.

 

Zahl der Beschäftigten ca. 170.

Bayer CropScience AG

Eines der bekanntesten deutschen Markenzeichen, das Bayer-Kreuz, weht auch im Chemiepark Knapsack. Das Unternehmen produziert Pflanzenschutzmittel und Vorprodukte (etwa 12.000 Tonnen jährlich), die in der Landwirtschaft weltweit zum Einsatz kommen.

 

Neben Wirkstoffen zur Bekämpfung von Pilzbefall, Unkräutern und Insekten gehören auch so genannte Safener, die die Verträglichkeit von Nutzpflanzen bei der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln verbessern, dazu. Zahl der Beschäftigten: Etwa 180.

Clariant Produkte (Deutschland) GmbH

Etwa 210 Beschäftigte produzieren in Knapsack für die Clariant Spezialchemikalien. Sie gehören zur Clariant Produkte (Deutschland) GmbH und stellen in vier Produktionsbetrieben eine umfangreiche Produktpalette her. Die wesentliche Säule der Produktion von Clariant in Knapsack ist die Herstellung halogenfreier Flammschutzmittel. Ein Betrieb produziert Landebahnenteiser für Flughäfen.

 

Clariant betreibt eine eigene Forschung und Entwicklung am Standort. Der Hauptfocus ist hier die Entwicklung neuer Produkte und die anwendungstechnische Unterstützung der bestehenden Produkte für den halogenfreien Flammschutz.

 

CABB GmbH

In der weltweit größten und effizientesten Anlage zur Herstellung von Monochloressigsäure stellt CABB in Knapsack mit 90 Mitarbeitern diesen wichtigen Basisrohstoff her, der bei der Herstellung von Tapetenkleister, Soßenbindern, Pflanzenschutzmitteln, Duschgels und Arzneimitteln benötigt wird.

 

Die CABB-Gruppe verfügt über ein weltweites Vertriebsnetz und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von 300 Mio. Euro. Das Unternehmen betreibt an vier Standorten - Knapsack, Gersthofen (bei Augsburg), Pratteln (Schweiz) und Ahmedabad (Indien) - modernste Produktionsanlagen.

 

Degussa Bank - Zweigstelle Chemiepark Knapsack

Die Degussa Bank ist eine "Worksite Bank", d.h. das Service-Angebot ist individuell auf die Bedürfnisse von Unternehmen und deren Mitarbeiter abgestimmt. Die Zweigstellen befinden sich in oder an Unternehmensstandorten, also immer in direkter Nähe des Arbeitsplatzes und bieten faire, kompetente und persönliche Beratung an.

 

Die effiziente Organisation der Bank sorgt nachhaltig für niedrige Kosten. Diesen Vorteil gibt die Degussa Bank an ihre Kunden weiter: Neben der exklusiven Vor-Ort-Beratung bietet sie ein breites Leistungsspektrum zu attraktiven Mitarbeiterkonditionen. Mit ihren Zweigstellen ist die Degussa Bank bei derzeit über 240 namhaften Partnerunternehmen vertreten.

InfraServ GmbH & Co. Knapsack KG

InfraServ Knapsack ist als Dienstleister für die Planung, den Bau und Betrieb von Anlagen und Standorten eine treibende Kraft in der Prozessindustrie. InfraServ Knapsack bewegt als echter Partner mit flexiblen und sehr individuellen Lösungen, die über die heutigen Herausforderungen hinaus weiterbringen und die Weichen für den erfolg von morgen stellen. Infraserv Knapsack denkt ganzheitlich von der übergeifenden Vision bis zum entscheidenden Detail. InfraServ Knapsack hinterfragt altbewährte Positionen und denkt in neue Richtungen, um den bestmöglichen Weg zum Ziel zu finden.

EBKW Kraftwerk Knapsack

Die E.ON Energy from Waste entsorgt an 19 Abfallbehandlungsstandorten in insgesamt 39 Verbrennungslinien europaweit Abfälle für Kommunen und Industriebetriebe. Die dabei entstehende Energie wird in Strom und Fernwärme umgewandelt.

 

Im Chemiepark Knapsack ist das Unternehmen verantwortlich für den Betrieb des Ersatzbrennstoffkraftwerkes (EBKW) Knapsack. Hier werden jährlich bis zu 300,000 Tonnen Ersatzbrennstoffe verbrannt. An dem Unternehmen am Standort Knapsack ist die InfraServ Knapsack zur Hälfte beteiligt. Die beim Verbrennungsprozess entstehende Energie wird in Form von Strom und Prozessdampf an den Chemiepark Knapsack geliefert.

 

Insgesamt wurden direkt 37 neue Arbeitsplätze geschaffen und weitere Arbeitsplätze gesichert.

Kube & Kubenz Internationale Speditions- u. Logistikgesellschaft mbH & Co. KG

Kube & Kubenz ist ein europaweit agierender Logistikdienstleister, der sich auf den Transport flüssiger, gasförmiger und rieselfähiger Gefahrgüter und harmloser Chemikalien spezialisiert hat. Inhaber Michael Kubenz führt das 1930 gegründete Unternehmen, das mit 300 Mitarbeitern an neun Standorten in Europa vertreten ist. Zu den Kunden zählen unter anderem führende Konzerne der chemischen und petrochemischen Industrie.

 

Seit 2006 ist Kube & Kubenz im Chemiepark Hürth ansässig. 17 Mitarbeiter kümmern sich um den reibungslosen Ablauf der Transporte. Dabei nutzt das Unternehmen die Synergien des Chemieparks: Für das ebenfalls in Knapsack ansässige Unternehmen Vinnolit übernimmt Kube & Kubenz Transporte von Natronlauge.

 

Das Unternehmen verfügt über ein umfangreiches Qualitätsmanagement, das DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert ist. Seit 1996 ist Kube & Kubenz SQAS-auditiert und erfüllt die höchsten Ansprüche an Sicherheit und Qualität im Chemietransportbereich. Außerdem unterzeichnete es im Jahr 2008 als eines der ersten Dienstleistungsunternehmen das Selbstverpflichtungsprogramm „Responsible Care“ der Chemischen Industrie.

Nexans SuperConductors GmbH

Die Nexans SuperConductors GmbH (NSC) entwickelt, produziert und vermarktet Materialien, Komponenten und Systeme auf der Basis von Hochtemperatur Supraleitern (HTS) für die Energietechnik. Energietechnische Anwendungen werden durch HTS anstelle von konventionellen Leitern kleiner, leichter und effizienter. Bei der Supraleitung handelt es sich um eine Effizienztechnologie mit enormem Wachstumspotential.

 

Auf der Basis von HTS lassen sich darüber hinaus auch völlig neue, innovative Anwendungen wie Supraleitende Strombegrenzer (SSB) zur Begrenzung von Kurzschlussströmen realisieren. NSC ist auf diesem Sektor eines der international führenden Unternehmen und hat mit den Komponenten für den weltweit ersten resistiven SSB, der erfolgreich im Netz eines deutschen Stromversorgers getestet wurde, Pionierarbeit geleistet. NSC produziert heute komplette Systeme und ist der erste Hersteller überhaupt, der supraleitende Strombegrenzer für den kommerziellen Einsatz in der Mittelspannungsebene anbieten kann. Erste Systeme sind seit 2009 im Stromverteilnetz in England und in einem Braunkohlenkraftwerk in Deutschland im Einsatz.

 

Eine ebenso völlig neue Anwendung ist das berührungsfreie HTS Lager, das im Unterschied zu aktiven Magnetlagern ohne jede Regelung auskommt. Hier hat NSC ein erstes Gerät für den industriellen Maßstab entwickelt das beim Kunden erfolgreich getestet wurde. Darüber hinaus stellt NSC auch Precursor-Materialien für HTS Drähte her.

nova-Institut GmbH

Das nova-Institut wurde 1994 als privates und unabhängiges Institut gegründet. Standort ist der Chemiepark Knapsack in Hürth im Rheinland.

 

Der Bereich Nachwachsende Rohstoffe besteht aus den drei Abteilungen „Ökonomie und Ressourcenmanagement“, „Biowerkstoffe“ sowie für IT- und Grafikdienstleistungen die Abteilung „IT, Print, Kongress- und Eventmanagement“.

 

Die Abteilung „Ökonomie und Ressourcenmanagement“ beschäftigt sich mit der Analyse der Märkte, Verfügbarkeiten und Preise für fossile, mineralische und vor allem Agrar-Rohstoffe, ökonomischen Analysen entlang der Wertschöpfungskette von Rohstoffen, Flächen- und Nutzungskonkurrenzen sowie der Industriellen Biotechnologie (unter Ressourcen- und Ökonomie-Gesichtspunkten).

 

Die Abteilung "Biowerkstoffe" hat die Analyse der globalen und lokalen Marktsituation für Biowerkstoffe als Scherpunkt. Biowerkstoffe sind u.a. Biokunststoffe, naturfaserverstärkte Kunststoffe (NFK), Wood-Polymer-Composites (WPC) und Holzwerkstoffe. Hier geht es um die Bewertung der technischen und ökonomischen Machbarkeit sowie der Umweltauswirkungen, Unterstützung im Marketing, Projektentwicklung und –management sowie Innovations- und Wissenstransfer.

 

Das nova-Institut ist Veranstalter mehrerer regelmäßiger internationaler Kongresse zu ausgewählten Themen aus dem Spektrum der Biowerkstoffe und Rohstoffe. Zu speziellen Themen werden zudem Workshops, Seminare und Roadshows durchgeführt.

 

Die knapp zwanzig Mitarbeiter des nova-Instituts haben in den letzten 15 Jahren eine Vielzahl von Marktstudien, ökonomischen Analysen und Machbarkeitsstudien durchgeführt sowie zahlreiche Studien, Broschüren und Bücher publiziert. Zudem koordiniert und leitet das nova-Institut jährlich ca. zehn nationale und internationale Projekte mit Industrie und Forschung.

 

Der Umsatz des nova-Instituts lag im Jahr 2007 bei knapp 1,5 Mio. Euro.

RHEIN-ERFT-AKADEMIE

Die RHEIN-ERFT AKADEMIE GmbH zählt zu den bedeutenden Institutionen für berufliche Bildung in Deutschland. Das Unternehmen wurde im Jahre 2003 gegründet

und blickt auf eine lange Tradition als ehemalige Ausbildungsabteilung der Hoechst AG zurück.

 

Ausbildung, Weiterbildung und Studium sind unsere Kernarbeitsgebiete. Wir fühlen uns dem Anspruch verpflichtet, die besten Fachkräfte für die Wirtschaft

zu entwickeln und zu qualifizieren. Dies erreichen wir durch eine konsequente Markt- und Kundenorientierung.

 

Dazu einige Fakten 

Beschäftigte:

34 Mitarbeiter/-innen - Dazu kommen ca. 100 ausgewählte freie Dozenten

 

Angebot/Leistungen:

  • 20 Ausbildungsberufe - 270 Azubis - jährlich ca. 1.800 Bewerbungen
  • 4 Industriemeisterschulen (Chemie, Metall, Mechatronik und Elektro)
  • 7 IHK-Kurse (Technischer Betriebswirt, Wirtschaftsfachwirt, Umschulungen in Chemie und Technik)
  • Qualifizierungsbedarfsanalayse und Bildungsberatung:
  • ca. 180 Weiterbildungsseminare jährlich - offen ausgeschrieben oder Inhouse
  • Berufsbegleitendes Bachelor- und Masterstudium
  • öffentlich geförderte Bildungsprojekte

Karl Schmidt Spedition GmbH & Co. KG

Die KARL SCHMIDT Spedition zählt zu einem der führenden Schüttgutlogistik-Dienstleister in ganz Europa.

Am Standort Knapsack betreibt SCHMIDT ein Schüttgutcenter mit umfangreichen Leistungsangeboten,  die sowohl Kunden innerhalb, als auch außerhalb des Chemieparks zur Verfügung stehen.

112 Silos mit 42.400 Kubikmeter Fassungsvermögen und vier Hallen mit 7.500 m² Fläche bieten Lagermöglichkeiten für diverse Kunststoffgranulate und -pulver (z.B. Polypropylen und PVC). Ein hochqualifiziertes Mitarbeiter-Team sorgt mit modernen Abfüll-, Misch-, Palettier- und Verladeeinrichtungen und einer leistungsfähigen Reinigungsanlage für fachgerechtes Handling.

Beschäftigte am Standort: ca. 28

Statkraft (Knapsack Power)

Statkraft ist der europaweit größte Produzent erneuerbarer Energie. Der Konzern baut und betreibt Wasser-, Wind-, Gas-, und Fernwärmekraftwerke und ist ein bedeutender Akteur an den europäischen Energiehandelsbörsen. Darüber hinaus ist Statkraft in der Entwicklung von Osmosekraftwerken und weiterer innovativer Energielösungen tätig.

 

Am Standort Hürth-Knapsack betreibt das Unternehmen seit Oktober 2007 eines der derzeit größten Gas- und Dampfturbinenkraftwerke Deutschlands mit 800 MW installierter Leistung. Der Standort ist zugleich die technische Regionalzentrale für die Kraftwerke in Deutschland und Großbritannien. Von hieraus werden alle Verwaltungsaktivitäten zur Steuerung des Kraftwerksbetriebs koordiniert. Insgesamt betreibt Statkraft in Deutschland zehn Wasserkraftwerke, vier Gaskraftwerke und ist an zwei Biomasseheizkraftwerken beteiligt. Über Handelsniederlassungen in Düsseldorf, Amsterdam und Stockholm und eine Finanzverwaltung in Brüssel wird die erzeugte Energie vermarktet. Die Verbindungsleitung Baltic Cable zwischen Deutschland und Schweden gehört ebenfallls zu 100 Prozent zum Konzern.

 

Seit 2008 ist Statkraft der europaweit größte Erzeuger von erneuerbarer Energie. Mehr als 200 Wasserkraftwerke, sechs Fernwärmekraftwerke sowie drei Windparks gehören in den nordischen Ländern zum Unternehmen; weitere Windkraftprojekte in Norwegen, Schweden und Großbritannien sind in der Entwicklung. So baut Statkraft zum Beispiel mit seinem Partner Statoil vor der Küste Norfolks in Großbritannien den Sheringham Shoal Offshore Windpark und erschließt darüber hinaus als Teil des Forewind Konsortiums mit Partnern einen Teil des weltweit größten OffshoreWindparks auf der Doggerbank vor der britischen Küste.

 

In Südosteuropa beteiligt sich Statkraft aktiv am Energiehandel und an Wasserkraft Entwicklungsprojekten. Niederlassungen dafür be finden sich in Belgrad, Bukarest, Podgorica, Sofia, Tirana, Lyon und Istanbul. Im türkischen Cakit betreibt Statkraft seit Juni 2010 ein Wasserkraftwerk. Drei weitere WasserkraftProjekte in der Türkei sind bereits in Arbeit.

Thermphos Deutschland GmbH

Das Werk in Knapsack ist eine deutsche Niederlassung des Unternehmens Thermphos International. Spezialisiert auf Phosphorprodukte stellt das Unternehmen in Knapsack Phosphorpentasulfid her, ein Rohstoff aus dem, unter Verwendung von Alkoholen und Zinkoxid, Additive hergestellt werden, die hauptsächlich in der Automobilindustrie in Schmierstoffen zum Einsatz kommt. Zahl der Beschäftigten: ca. 20.

Vinnolit GmbH & Co. KG

Vinnolit ist – mit einer Kapazität von 780.000 Jahrestonnen – einer der führenden PVC-Rohstoffhersteller in Europa und der weltweite Markt- und Technologieführer bei PVC-Spezialitäten.

 

Das Unternehmen produziert und vermarktet ein breites Sortiment hochwertiger PVC-Produkte für alle gängigen Verarbeitungsverfahren und PVC-Anwendungen, z. B. im Baubereich, in der Automobilindustrie oder in der Medizintechnik. Zugleich ist Vinnolit ein bedeutender Hersteller und Lieferant für Zwischenprodukte, wie Natronlauge, Dichlorethan und Vinylchlorid.

 

Vinnolit beschäftigt 1.500 Mitarbeiter, davon etwa 260 in Knapsack.

Die Emissionswerte des Jahres 2009 der beiden Rückstandsverbrennungsanlagen im Chemiepark Knapsack finden Sie hier.

Knapsack Cargo GmbH

Die KCG Knapsack Cargo GmbH, gegründet im Jahre 2001, ist die Betriebsgesellschaft des öffentlichen Container-Terminals im Chemiepark Knapsack. Das Knapsacker Terminal ist eine sinnvolle Ergänzung im Kölner Süden zu den bestehenden Terminals Köln-Eifeltor (DB) und Köln-Niehl-Hafen (CTS).

 

Die Aufteilung der Terminals dient der Entlastung des Kölner Autobahnrings und führt gleichzeitig zu verbesserter Pünktlichkeit von Lieferungen.

Für die Unternehmen im Kölner Süden erschließt sich durch den werktäglichen Zug-Shuttle  Knapsack / Köln Niehl Hafen und zurück, der wichtige, internationale Transportweg zu und von den ARA-Häfen(Antwerpen, Rotterdam, Amsterdam) per Binnenschiff, sowie zu den deutschen Seehäfen Bremen und Hamburg.

 

Ein Schwerpunkt der Tätigkeit der Knapsack Cargo ist das Handling von Chemietransporten. Des Weiteren ermöglichen bestehende und neuzubildende Transportwege, die durch die Knapsack Cargo gestaltet werden, Prozessoptimierungen für Produzenten und Spediteure.