Angela Merkel, Dieter Bohlen und Milva im Feierabendhaus Knapsack

Nein, das ist nicht das neue Programm für das laufende Jahr. Vielmehr zeigt dies einen wirklich kleinen Ausschnitt aus dem Veranstaltungsleben unseres Feierabendhauses der letzten Jahrzehnte.

Vielmehr folgten Pensionäre und Aktive des Chemieparks Knapsack der Einladung der Pensionärsvereinigung Knapsack, sich das Feierabendhaus einmal näher zu betrachten und einmal die Plätze und Orte aufzusuchen, die man als Besucher des denkmalgeschützten Hauses normalerweise nicht zu sehen bekommt.

Zur Einstimmung hielt Dr. Horst Klassen von der Pensionärsvereinigung im historischen Kaminzimmer einen kurzen bebilderten Vortrag zur Entstehungsgeschichte des Hauses. Danach führte die gute Seele des Feierabendhauses, der Haustechniker Johann-Josef Ruth, die Gruppe durch die Räume und gab Besonderheiten des Hauses an die Besucher weiter.

Waren im oberen Bereich eher Fakten zur Technik des Hauses angesagt, folgten im Keller die interessanten Geschichten rund um die Stars und Sternchen, die auf der Bühne des inzwischen über 60jährigen Veranstaltungsgebäudes standen. Ruth erzählte im Garderobentrakt unter anderem vom „Schwarzwälderkirsch-Torte-Problem“ der italienischen Sängerin Milva, den Garderobengesprächen über Fluch und Segen des Prominenten-Daseins eines Dieter Bohlen sowie der Unterbringung der beiden Ärzte beim Besuch der Bundeskanzlerin Angela Merkel vor einigen Jahren im Feierabendhaus Knapsack.

Im Labyrinth der Gänge und Räume im Keller fand man neben der Heizungs- und Belüftungsanlage auch noch ein Relikt aus alten Zeiten, das sicher viele frühere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch noch aus eigener Erinnerung kennen: Die Kegelbahn. Sie ist heute nicht mehr in Betrieb und bildet manchmal in Filmproduktionen die Kulisse für Verhörräume …

Zum Ende des Rundgangs blickte man noch in die Großküche des Feierabendhauses, in der der derzeitige Caterer leckere Menüs für Veranstaltungen innerhalb und außerhalb des Feierabendhauses Knapsack zubereitet.

„Einmal mehr als nur das Übliche im Feierabendhaus zu sehen und zu erfahren, was sich im Laufe der Jahre hinter den Vorhängen so abgespielt hat, war eine echte Bereicherung. Danke an den „Hausherrn“ Johann-Josef Ruth, der so viel zu erzählen hatte“, damit brachte einer der Besucher das Erlebte Aller auf den Punkt.

 

Neue Satzung verabschiedet - Gemeinnützigkeit wird angestrebt

Auf der jährlich stattfindenden ordentlichen Mitgliederversammlung der Pensionärsvereinigung Knapsack standen diesmal wichtige Entscheidungen durch die Mitglieder für die Vereinigung an.

Neben den üblichen und wichtigen Tagesordnungspunkten wie dem Bericht des Vorstandes sowie des Kassenwarts und deren Entlastung durch die Mitgliederversammlung hatten die anwesenden 44 Mitglieder turnusgemäß die Wahl des neuen Vorstandes und des Beirats vorzunehmen und über die vom Vorstand vorgeschlagene Wandlung der Pensionärsvereinigung Knapsack in einen gemeinnützigen eingetragenen Verein abzustimmen.

Bei der Wahl des Vorstands und der Beiräte gab es keine großen Veränderungen. Vorstandsvorsitzender ist nun der bisher stellvertretende Vorsitzende Helmut Weihers, sein Stellvertreter ist der bisherige Vorsitzende Dr. Georg Elsner. Kassenwart ist weiterhin Fred Glaß. Neu im Gremium des Vorstands ist der bisherige Beisitzer Günther Geisler. Er fungiert als Schriftführer. Beisitzer sind die Herren Dr. Horst Klassen, Friedel Lachmann, Johannes Oberhofer, Prof. Dr. Horst-Dieter Schüddemage, Werner Steinmetzer und Oskar Storch.

Wichtiger Punkt in der Versammlung war die Abstimmung über die Wandlung in einen gemeinnützigen eingetragenen Verein. Hierzu wurde den Anwesenden die Vorteile eines gemeinnützigen eingetragenen Vereins erläutert und welche Änderungen dazu in der Satzung notwendig sind.

Durch Anerkennung der Gemeinnützigkeit und die Eintragung der Pensionärsvereinigung Knapsack in das Vereinsregister werden Spenden steuerlich absetzbar. Zudem bedeutet die Ergänzung „e.V.“ im Namen einen nicht zu unterschätzenden Imagevorteil.

Zusätzlich steht die Pensionärsvereinigung Knapsack allen offen, und nicht nur – wie bisher – den früheren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Standortfirmen des Chemiestandortes Knapsack.

Der Satzungsänderung stimmten die anwesenden ohne Gegenstimme und Enthaltung zu. Somit besteht der Auftrag an den Vorstand, die notwendigen Schritte einzuleiten.

Das Protokoll zur Mitgliederversammlung finden Sie hier.

Im Bild v.l.: Dr. Georg Elsner, Werner Steinmetzer, Oskar Storch, Friedel Lachmann, Helmut Weihers, Fred Glaß, Dr. Horst Klassen, Johannes Oberhofer und Günther Geisler

Der Kartoffelchip, die elektrische Herdplatte und das Feierabendhaus Knapsack

Was verbindet die Dinge miteinander? Für das Feierabendhaus Knapsack sind die Gegenstände von Anfang an schon von großer Bedeutung. Und darüber hinaus? Gibt es noch weitere Besonderheiten in dem unter Denkmalschutz stehenden Gebäude? Wer hat es gebaut, warum wurde es gebaut? Wer hat früher darin getagt und gefeiert? Und für wen ist es heute noch von großem Interesse?

Lassen sie sich die Geschichte der Versammlungsstätte von früher und heute erzählen. Von denen, die die Geschichte aufgeschrieben haben und von dem, der heute für das Feierabendhaus lebt, der Stars und Sternchen hat kommen und gehen sehen, der ganz genau weiß, was wo ist und wer alles schon im Feierabendhaus war.

Dr. Horst Klassen von der Pensionärsvereinigung Knapsack hat sich mit der Geschichte „der guten Stube“ Knapsacks beschäftigt und Johann-Josef Ruth, der Haustechniker, kann so manche Geschichte aus den nahezu 25 Jahren seines Lebens mit und für das Feierabendhaus erzählen.

Sie, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Unternehmen im Chemiepark Knapsack sowie die Mitglieder der Pensionärsvereinigung Knapsack sind herzlich eingeladen, sich die Geschichte des Feierabendhauses erzählen zu lassen und einmal hinter die Kulisse und in die Unterwelt zu schauen.

Wann: Dienstag, 9. April 2019, ab 17:30 Uhr (Dauer ca. 2 Stunden)

Anmeldung per E-Mail über: pensionaersvereinigung(at)chemiepark-knapsack.de

Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen begrenzt. Die Plätze werden nach Eingangszeitpunkt der Anmeldung vergeben und bestätigt. Anmeldeschluss ist der 28. März 2019.

Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos, allerdings würde sich die Pensionärsvereinigung Knapsack über eine kleine Spende am Ende der Veranstaltung freuen.

Alle Jahre wieder ...

Pensionäre des Chemiestandortes Knapsack treffen sich im Feierabendhaus 

An festlich und vorweihnachtlich geschmückten Tischen trafen sich rund 90 Pensionäre mit ihren Ehepartnern im Saal des Feierabendhauses Knapsack zur traditionellen Jahresfeier. Die Pensionärsvereinigung Knapsack hatte ihre Mitglieder wie jedes Jahr zu ein paar gemeinsamen und geselligen Stunde in der Vorweihnachtszeit in Knapsacks gute Stube eingeladen.

Viele Ehemalige haben diese Einladung gerne angenommen und haben sich zunächst unter der Führung von Thomas Kuhlow von der Kommunikation der InfraServ Knapsack durch den Standort fahren und über die neueste Entwicklung augenscheinlich informieren lassen. „Es ist erstaunlich, wie viel sich innerhalb eines Jahres hier in Knapsack verändern kann“, so eine Teilnehmerin der Rundfahrt.

Nach der Begrüßung durch den stellvertretenden Vorsitzenden der Pensionärsvereinigung Knapsack, Helmut Weihers, informiert bei Kaffee und Weihnachtsgebäck Gastredner Dr. Clemens Mittelviefhaus, Geschäftsleitung der InfraServ Knapsack, über die Veränderungen und Entwicklungen der Unternehmen im Chemiepark Knapsack. Ein weiterer großer Chemiekonzern hat nun in Knapsack „angedockt“: BASF. Gemeinsam mit Bayer produzieren die beiden großen Unternehmen im Chemiepark Knapsack Pflanzenschutzmittel. Nicht nur über die Chemieunternehmen gibt es Erfolge zu berichten. Auch über die positive Entwicklung der InfraServ Knapsack, Betreibergesellschaft des Standortes und industrieller Dienstleister, wurden die Pensionäre von Mittelviefhaus informiert.

Als weiterer Gast berichtete der Leiter der Werkfeuerwehr, Ralf Lassmann, über die Herausforderungen einer Feuerwehr an einem Chemiestandort. Auf interessantem Weg wurden die Veränderungen der Werkfeuerwehr in den letzten Jahrzehnten aufgezeigt. Dies wurde auch durch Danny Hansel aus dem Team von Lassmann, der in voller Montur auf die Bühne kam, deutlich. Die persönliche Ausrüstung ist heute viel aufwändiger und mit 20 Kilo auch schwerer als früher.

Bevor es zum gemeinsamen Austausch unter den Pensionären ging, ergriff Weihers das Wort und hielt eine kurze Rückschau auf das, was die Pensionärsvereinigung Knapsack im vergangenen Jahr mit den Mitgliedern unternommen hat. Ausflüge und verschiedene interessante Veranstaltungen stehen auch 2019 wieder auf dem Programm.

Nach dem offiziellen Teil hielt es die Wenigsten auf ihren Plätzen. Im angeregten Gespräch mit ehemaligen Kolleginnen und Kollegen wurde nicht nur frühere Zeiten, sondern auch persönliche Dinge ausgetauscht. Immerhin waren die Pensionäre in ihrer aktiven Zeit nicht nur Kolleginnen und Kollegen, sondern es hatten sich auch Freundschaften ergeben. Viele haben viele Jahrzehnte in Knapsack gearbeitet und ein solches Leben legt man nach der Pensionierung nicht so einfach ab. Und dafür gibt es die Pensionärsvereinigung Knapsack: hier ist man unter ehemaligen Kolleginnen und Kollegen und kann sich über die frühere Arbeitsstätte informiert halten - und das nicht nur einmal im Jahr.

 

Ob aus Schottland oder Irland - Whisky ist nicht gleich Whiskey

Auf die Herstellung kommt es an - Whisky-Tasting im Feierabendhaus Knapsack

Knapp 20 Whisky-Freunde oder solche, die es noch werden wollen, trafen sich im Casino des Feierabendhauses zur Verkostung unterschiedlicher schottischer Whisky-Sorten, die von Dr. Horst Klassen, ausgewiesener Whisky-Fachmann, zur Verfügung gestellt wurden. Von der Geschichte des „Wasser des Lebens“, dessen Ursprung in Irland und Schottland liegt, und vielen anderen interessanten Informationen und persönlichen Anekdoten rund um die Herstellung der aus Destillation von Getreidemaische und in Eichenholzfässern gelagerten Spirituose erzählte Dr. Klassen.

Was ist ein Blend, was sind Malts, was ist der Unterschied zwischen Whisky und Whiskey und wie lagere ich Whisky richtig? Das waren nicht die einzigen Fragen, die von Dr. Klassen beantwortet wurden. In sehr kurzweiliger und entspannter Atmosphäre wurden zudem drei Single-Malt-Whisky-Sorten probiert und besprochen.

Am Ende der Veranstaltung, die von der Pensionärsvereinigung Knapsack initiiert wurde, waren die Teilnehmer beeindruckt über das, was einen guten Whisky ausmacht. Nicht immer ist der Preis alleine das entscheidende Kriterium, ob gut oder weniger gut. Viele Faktoren spielen dabei eine große Rolle.

Oliver Aflenzer, im vergangenen Jahr selbst durch Schottland gereist, war begeistert vom Vortrag, der so lebendig und plastisch vorgetragen wurde und ihn noch ein wenig mehr „angefixt“ hat, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Heiko Diermann, selbst kein Whisky-Fan, wollte durch die Teilnahme eintauchen in die Welt der Herstellung des Getränks … Allerdings ließ er offen, ob er sich dadurch auch mit dem Getränk selbst anfreunden könnte …

Für die Pensionärsvereinigung Knapsack war das Whisky-Tasting ein großer Erfolg – konnte somit ganz nebenbei auf die Vereinigung der ehemaligen Knapsacker hingewiesen werden.

Ehemalige der Chemische op jöck

Pensionärsvereinigung Knapack besichtigt Schiffshebewerk Henrichenburg am Dortmund-Ems-Kanal

Bei strahlend blauem Sommerwetter machten sich 63 ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Chemiepark Knapsack frohgelaunt auf den Weg, um eines der spektakulärsten Industriebaudenkmäler Deutschlands zu besichtigen: das Schiffshebewerk Henrichenburg in Castrop-Rauxel. Es ist Teil des größten Industriemuseums Deutschlands, das 1979 vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe gegründet wurde.

Durch die fach- und sachkundige Leitung von drei Mitarbeitern des Museums konnten die Pensionäre in drei Gruppen die Besonderheiten und Geschichten rund um das gigantische Schiffshebewerk, das 1899 von Kaiser Wilhelm II. am Dortmund-Ems-Kanal eingeweiht wurde, im kleinen Kreis erleben. Besonders die technisch äußerst interessante Konstruktion, durch die die Schiffe in der „Badewanne“ mittels Auftrieb von fünf Schwimmern, um 14 Meter angehoben werden konnten, beeindruckte gerade die technisch interessierten Pensionäre.

Die Exkursion durch das Schiffshebewerk Henrichenburg machte hungrig. So ging die Fahrt weiter zum gemeinsamen Mittagessen in Ascheberg und endete zum Kaffee in Haltern, einem gemütlichen kleinen Städtchen am gleichnamigen See.

Wie in jedem Jahr begeistert es die Angehörigen der Pensionärsvereinigung Knapsack, auf einem gemeinsamen Ausflug nicht nur die Gemeinsamkeiten aus dem Berufsleben auszutauschen sondern auch die Gegenwart zu genießen und hier dem einen oder anderen auch Anregungen für mögliche Freizeitgestaltungen zu geben.

Ein paar Impressionen des Ausflugs finden Sie hier:

Ernährung und Bewegung – zwei wichtige Faktoren für unser Wohlbefinden

 

Dr. Matthias Fischer, Arbeitsmediziner der InfraServ Knapsack sprach über Risiken und Prävention

Trinken Sie genug? Nehmen Sie genügend Ballaststoffe auf? Essen Sie genug Obst und Gemüse oder sind Sie eher der „Fast-Food-Junkie“ und essen gerne fettreich?

Wie ernähren wir uns richtig und welche Bewegung unterstützt uns bei dem Wunsch, immer gesund zu bleiben. Zu diesem Thema bat die Pensionärsvereinigung Knapsack die Abteilung „Gesundheit“ der InfraServ Knapsack für die Mitglieder – und auch Nichtmitglieder – einen Vortrag zu halten. Dr. Matthias Fischer sagte sofort zu und stellte sich zur Verfügung.

Geplant war eine Stunde Vortrag – letztendlich wurden es aber zwei Stunden. Zu viele Fragen hatten die Pensionäre im Gepäck, so dass zu manchem Thema, das Dr. Fischer behandelte, reger Diskussionsbedarf herrschte. Schnell wurde auch klar, dass es einen Unterschied zur Ernährung früher und heute gibt. War es früher „üblich“ auch mal eine rohe Kartoffel zu essen, so rät der Werksarzt heute davon ab. Aber auch beim Thema tierische Lebensmittel wie Fisch beispielsweise ist eine Dose Heringsfilet in Tomatensoße von den Nährstoffen nicht gleichzusetzen mit einem Gericht mit Frischfisch.

Zu umfangreich ist das Thema um hier in zwei, drei Sätzen den Leitfaden für eine gesunde Ernährung und angepasste Bewegung zu erstellen. Achten Sie darauf, dass Sie eine abwechslungsreiche und ausgewogene Mischkost zu sich nehmen und eine moderate körperliche Bewegung in Ihren Alltag einbauen können. Ganz wichtig ist allerdings folgende Maxime, der Sie folgen sollten: Essen soll uns Genuss und Freude bereiten und Bewegung soll in erster Linie Spaß machen. Sind diese Kriterien  erfüllt, wird es Ihnen gelingen erfolgreich gesund zu bleiben.

Wenn Sie die Inhalte des Vortrags genauer betrachten wollen, dann klicken Sie bitte hier. Dies ist zwar nicht die Präsentation von Herrn Dr. Fischer zum Vortrag, kommt aber diesem sehr nahe und zeigt die wichtigsten Punkte ebenfalls auf. Darüber hinaus finden Sie die 10 DGE-Regeln >www.dge.de/ernaehrungspraxis/vollwertige-ernaehrung/10-regeln-der-dge/ und den Ernährungskreis > https://www.dge.de/ernaehrungspraxis/vollwertige-ernaehrung/ernaehrungskreis/ über die entsprechenden Links.

Pensionärsvereinigung Knapsack spendet an die Milos-Sovak-Schule in Hürth-Stotzheim

Die Pensionärsvereinigung Knapsack hat im Rahmen des „Gesunden Frühstücks“ der Milos-Sovak-Schule in Hürth-Stotzheim an die Schulleiterin Barbara Boisserée eine Spende von 500 Euro überreicht.

Zusammengekommen ist der Betrag bei der letztjährigen Jahresversammlung der Pensionärsvereinigung Knapsack durch deren Mitglieder. Hier wurden die von der InfraServ Knapsack der Gemeinschaft der ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Chemiestandortes Knapsack zur Verfügung gestellten Hefte der „Hürther Beitrage 2017“ des Heimat- und Kulturvereins Hürth gegen eine freiwillige Spende abgegeben. Ganz besonderen Bezug hat diese Ausgabe wegen der darin veröffentlichten Geschichte zum 60. Geburtstag des Feierabendhauses Knapsack, der Begegnungsstätte der Pensionärsvereinigung Knapsack.

Helmut Weihers, stellvertretender Vorsitzender der Pensionärsvereinigung freut sich über die Unterstützung der Schule. „Auch wenn es sich nur um einen relativ kleinen Betrag handelt, so sind wir sicher, dass dies hier an der Schule gut gebraucht werden kann. Gerade die Unterstützung solcher auf Förderung von Kindern ausgelegter Einrichtungen ist uns wichtig und braucht die Unterstützung“.

Entstanden ist der Kontakt zur Schule durch die Initiative „Pänz vun Kölle“, die regelmäßig die Schule in Stotzheim mit tatkräftiger Hilfe und mit finanziellen Mitteln unterstützt. Michael Maier, Vorsitzender der "Pänz vun Kölle“ und Sigrid Bender organisieren mit Helfern das „Gesunde Frühstück“ in regelmäßigen Abständen und nahmen gerne an der Spendenübergabe teil.

Hier finden Sie die Berichte des Kölner Stadt-Anzeigers und des Hürther Wochenende.

Im Bild, v. l. n. r.:Helmut Weihers (stellv. Vorsitzender der Pensionärsvereinigung Knapsack), Barbara Boisserée (Schulleiterin), Sigrid Bender und Michael Maier (Pänz vun Kölle) sowie Oskar Storch (Pensionärsvereinigung Knapsack).

 

 

Hauptversammlung vom 15.03.2018

Am 15. März 2018 fand die satzungsgemäße Hauptversammlung der Pensionärsvereinigung Knapsack statt. Versammlungsort war der Blaue Salon im Verwaltungsgebäude in Knapsack. 

Vorstandsvorsitzender Dr. Georg Elsner begrüßte die Anwesenden und führte durch die Tagesordnungspunkte.

Lesen Sie hier das Protokoll zur Versammlung. 

Die im Protokoll angeführten Präsentation von Herrn Glaß (in Auszügen) und Herrn Geisler sind mit dem Namen verlinkt.

Dabeisein ist alles ...

Die Pensionärsvereinigung Knapsack existiert nun seit knapp 20 Jahre. 1999 gegründet, war sie ein „Schmelztiegel“ für viele Männer und Frauen, die mal in Knapsack gearbeitet haben. Die große freundschaftliche Verbundenheit dem Chemiestandort Knapsack gegenüber, an dem die Pensionäre zum Großteil viele Jahrzehnte ihres Berufslebens mitgewirkt haben, ist hier der wichtigste Aspekt. ‚Was ist aus dem Unternehmen geworden, dem ich mal angehört habe, wie entwickelt sich der Chemiepark Knapsack aktuell weiter …‘ Alles Fragen, die viele interessiert. Und wo kann man in der Vergangenheit schwelgen und gleichzeitig die neueste Entwicklung aus erster Hand erfahren? Bei der Pensionärsvereinigung Knapsack! 

Tadek Kazmierczak, 64 Jahre und seit 2017 im Ruhestand, ist einer der drei neuen Mitglieder in 2017. Kazmierczak hat 33 Jahre in Knapsack gearbeitet. Zuerst im Phosphor-Ofenhaus, dann folgten der Karbidbetrieb, die FerroSilicium-Anlage und zu guter Letzt die Zentrale Abwasserreinigungs-Anlage. „Über einen Bekannten, der selbst in der Pensionärsvereinigung ist, habe ich von der Vereinigung erfahren. Er hat mir das so schmackhaft gemacht, dass ich dachte, wenn es so weit ist, bin ich dabei“, erzählt Kazmierczak. „Im vergangen Jahr habe ich den Ausflug an die Mosel mitgemacht, und das hat mir sehr gefallen“. Von seiner Mitgliedschaft erhofft er sich den Kontakt zu vielen Kollegen, die auch schon pensioniert sind. 

Uwe Kopainksi, 63 Jahre und ebenfalls seit 2017 in Pension, hat sich auch zu einer Mitgliedschaft entschlossen. „Schon am Tag, an dem mein letzter Arbeitstag feststand, war für mich klar, dass ich mich erkundige und dafür interessieren werde. Ein Anruf beim Vorsitzenden Dr. Georg Elsner brachte mir dann die Überzeugung, dabei zu sein“ so Kopainski. „Das Programm der Pensionärsvereinigung Knapsack hat mich einfach angesprochen. Die Aussicht auf Ausflüge und die Jahresabschlussfeier im Feierabendhaus, an der ich teilgenommen habe, sind ein schöner Rahmen für ein geselliges Beisammensein“. Kopainski hofft hier auf viele „alte“ Kollegen aus seiner aktiven Zeit in der Linde-Anlage und den 17 Jahren in der Zentralen Abwasserreinigungsanlage. Insgesamt hat er hier 38 Jahre in Knapsack gearbeitet. 

Last but not least: Günther Geisler, 63 Jahre und seit Dezember 2017 dabei. „Für mich war das zu Anfang meiner passiven Phase der Altersteilzeit nicht so klar, dass ich mich dazu geselle … Aber letztendlich habe ich schon in meiner aktiven Zeit in der Kommunikation für die Pensionärsvereinigung Knapsack eingesetzt und im KnapsackSPIEGEL über deren Aktivitäten berichtet. Letztendlich halte ich die Gemeinschaft der Pensionäre für ein wichtiges Instrument, die Verbindung zu einem wichtigen Teil des Lebens nicht gänzlich zu kappen. Immerhin haben die meisten der Pensionäre, so wie ich, eine über viele Jahrzehnte andauernde Knapsack-Vergangenheit. Und wenn ich jetzt noch ein wenig dazu beitragen kann, dass sich der eine oder andere potenzielle Neupensionär dann auch für eine Mitgliedschaft entscheiden sollte … perfekt!“, schmunzelt Geisler. 

Wenn Sie in Kürze in Pension gehen oder bereits dort angekommen sind, denken Sie mal drüber nach, ob Sie sich nicht auch dort wohlfühlen könnten. Einen Versuch wäre es wert, denn das erste Jahre ist beitragsfrei … Und übrigens: Sie müssen nicht am Ende der aktiven Arbeit in Knapsack gewesen sein. Eine auch etwas zurückliegende Zeit in Knapsack berechtigt, die Beitrittserklärung auszufüllen. Sie finden sie unter www.chemiepark-knapsack/leben/pensionärsvereinigung.

Im Bild: Tadek Kazmierczak, Günther Geisler und Uwe Kopainski (v. l.)

Wir stellen uns vor: der Vorstand der Pensionärsvereinigung Knapsack

Als Pensionärsvereinigung Knapsack wollen wir uns aktiv in die Belegschaft des Chemiepark Knapsack einbringen. Dazu gehört, dass wir sagen, was wir tun und warum wir das tun. Heute wollen wir Ihnen den Vorstand der Pensionärsvereinigung Knapsack vorstellen und über dessen Aufgabe berichten.

Einmal monatlich treffen sich die Vorstandsmitglieder und Beisitzer um den Vorstandsvorsitzenden Dr. Georg Elsner in der Hauptverwaltung des Chemiepark Knapsack. In diesen Sitzungen werden aktuelle Themen besprochen und Planungen für das laufende Jahr festgelegt. 

Dazu gehört aktuell die Vorbereitung für die kommende Hauptversammlung, die laut Satzung einmal jährlich zu erfolgen hat, sowie die Besprechung des Kassenberichts, den Mitglieder-Ausflug der Pensionärsvereinigung Knapsack im Sommer und weitere organisatorische Dinge, zu denen auch die spannende Frage gehört: was bietet die Pensionärsvereinigung Knapsack im laufenden Jahr den Mitgliedern und wie können neue Mitglieder gewonnen werden? Hier stehen einige interessante Projekte auf dem Programm, über die wir an dieser Stelle künftig berichten werden.

Zum Foto:

Das Gremium setzt sich zusammen aus dem Vorstand und den Beisitzern. Dies sind Dr. Georg Elsner (Vorsitzender, 2. v. l.), Helmut Weihers (stellv. Vorsitzender, 3. v. l.) und als Beisitzerin bzw. Beisitzer Carmen Plein-Hemmelrath (4. v. r.), Dr. Horst Klassen (rechts außen), Friedel Lachmann (2. v. r.), Werner Steinmetzer (3. v. r.), Oskar Storch (links außen) und dem Kassenwart Fred Glaß (4. v. l.). Nicht abgebildet sind die Beisitzer Prof. Dr. Horst-Dieter Schüddemage und Johannes Oberhofer. Als Unterstützung in Sachen Öffentlichkeitsabeit steht Günther Geisler der Pensionärsvereinigung Knapsack zur Seite.

60 Jahre Feierabendhaus – „Die Perle der Architektur“ oder „der Vorreiter der stapelbaren Chips“

Vor 60 Jahren, im September 1957, wurde das Feierabendhaus Knapsack vom damaligen Vorstandsvorsitzenden der Knapsack-Griesheim AG, Dr. Friedbert Ritter, den Mitarbeitern aus Anlass des 50. Geburtstages des Standortes zum Geschenk gemacht. Es sollte einen Akzent setzen und ein zentraler Versammlungsort für die Beschäftigten am Standort sein. 

Geplant und gebaut wurde die „Perle der Architektur“ – wie sie damals genannt wurde – vom Kölner Architekten Karl Hell, der bereits viele markante Gebäude in Köln zuvor gebaut hatte. So zum Beispiel das Gebäude der Industrie- und Handelskammer zu Köln und das Gymnasium Kreuzgasse am Inneren Grüngürtel der Stadt.

Das 1988 in die Denkmalliste der Stadt Hürth aufgenommene Feierabendhaus Knapsack, die Gute Stube der Hürther, ist auch heute noch ein zentraler Ort für Veranstaltungen, Kongresse und Seminare. Auch die Medienstadt Köln hat die „Location“ schon vor Jahren aufgrund der meisterhaften Architektur und der hervorragenden Akustik für sich entdeckt und ist häufig mit TV-Teams vor Ort.

Für die Pensionärsvereinigung Knapsack, die Klammer für alle Ehemaligen vom Chemiestandort Knapsack, ist sie traditioneller Treffpunkt für Jahresfeste, Ausflugsfahrten und vieles mehr. Hier trifft man sich, tauscht sich aus, erfährt die aktuelle Entwicklung am Standort aus erster Hand und zeigt somit auch über die aktiven Jahre hinaus Zugehörigkeit zum Standort.

Anlässlich des 60. Geburtstages setzten sich Mitglieder der Pensionärsvereinigung Knapsack mit dem besonderen Bauwerk, welches nur selten in der deutschen Landschaft zu finden ist, auseinander und erzählen die Geschichte des Hauses von der Planung über die Erstellung bis heute. Erschienen ist der interessante Beitrag in der neuesten Ausgabe des Jahresheftes „Hürther Beiträge“ des Heimat- und Kulturvereins der Stadt Hürth.

Auch die InfraServ Knapsack als Betreibergesellschaft des Chemieparks Knapsack und Eigentümer des Feierabendhauses sowie die Standortleiter der Produktionsunternehmen vor Ort feierten das runde Jubiläum im Casino des Geburtstagskindes.

Während einer kleinen Feierstunde führte das Autorenteam des Artikels mit zahlreichen Bildern die Gäste durch die Entstehungsgeschichte bis zum heutigen Tag. Auf viele Besonderheiten des Gebäudes, wie beispielsweise das Dach, dessen Konstruktion wir heute in den uns neuzeitlich bekannten stapelbaren Kartoffelchips wiedererkennen und somit das Gebäude so besonders macht, wurde dabei eingegangen und so manche Anekdote aus vergangenen Jahren zum Besten gegeben.

Die Pensionärsvereinigung Knapsack dankt neben den Standortunternehmen vor allem der InfraServ Knapsack, die sich für den Erhalt und die Pflege des Denkmals Knapsacker Geschichte einsetzt und damit einen zentralen Ort für alle Knapsacker ist.

P.S.: Lesen Sie hier den Bericht im Kölner Stadt-Anzeiger vom 7.12.2017 zur Feierstunde.

Jahrestreffen der Pensionärsvereinigung 2017

Es ist eine liebgewonnene Tradition: als Höhepunkt veranstaltet die Vereinigung von ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Chemiestandortes Knapsack die übliche Jahresabschlussfeier im Feierabendhaus. Im Rahmen der Veranstaltung stand für Interessierte eine Rundfahrt durch den Chemiepark Knapsack auf dem Programm. Thomas Kuhlow, Leiter der Kommunikation der InfraServ Knapsack, führte mit launigen Worten und viel neuen Informationen durch den Standort, der in den Pensionären so manche Erinnerungen an Früher aufleben ließ. 

Darüber hinaus wurde in diesem Jahr von Thomas Happich, Mitglied der Geschäftsleitung der InfraServ Knapsack, über die Entwicklung im Chemiepark Knapsack und der InfraServ Knapsack berichtet. So bleiben die Ehemaligen auch nach der aktiven Zeit über den Standort informiert. 

Als ein weiteres Highlight des Jahres stand der 60. Geburtstag des Feierabendhauses Knapsack auf dem Programm. Für die „Hürther Beiträge“ des Heimat- und Kulturvereins Hürth e. V. entstand ein umfassender Beitrag über die Geschichte des Kulturdenkmals, der von Dr. Horst Klassen und Volker Wirth vorgestellt wurde. 

Von der InfraServ Knapsack hat die Pensionärsvereinigung einige Exemplare des Jahrbuchs des Hürther Heimat- und Kulturverein erhalten. Diese Hefte wurden gegen eine Spende an die Pensionäre abgegeben. Der Erlös wird zu einem späteren Zeitpunkt einer karitativen Einrichtung überreicht.  

Bei Kaffee und Gebäck sowie anschließendem Buffet gab es auch dieses Mal wieder genug Zeit für das eine oder andere spannende Gespräch mit ehemaligen Kollegen. 

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Helmut Weihers

Vorsitzender
Tel.: 022 38 15105
Fax:

Wir gedenken

Erfreulicherweise haben wir hier keine Sterbefälle zu vermerken.

 

 

 

 

 

Hier finden Sie den Flyer der Pensionärsvereinigung Knapsack. Die Beitrittserklärung finden Sie hier.

Datenschutzgrundverordnung (DS-GVO)

Die für die Pensionärsvereinigung Knapsack gültige Datenschutzgrundvorordnung finden Sie hier.

ENERGIEVERSORGUNG

Die zuverlässige und kostengünstige Versorgung mit ausreichend Energie ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für die chemische Industrie. Der Chemieparkbetreiber InfraServ Knapsack liefert die benötigten Energien in Form von Strom und Prozessdampf an die produzierenden Unternehmen.

Die Energieversorgung des Chemiepark Knapsack ist auch zu Spitzenlastzeiten garantiert.

Im Ersatzbrennstoffkraftwerk (EBKW) der EEW Energy from Waste Saarbrücken GmbH werden jährlich bis zu 300.000 Tonnen Ersatzbrennstoffe thermisch zu Dampf und Strom verwertet. Ergänzt wird dies durch zwei Gas- und Dampfturbinenkraftwerke (GuD-Kraftwerk) des norwegischen Energieerzeugers Statkraft mit 800 MW und 400 MW installierter Leistung.

Außerdem wird der Chemiepark Knapsack von einem RWE Braunkohle-Kraftwerk in der direkten Nachbarschaft mit Prozessdampf versorgt.