13.06.19

Mit vereinten Kräften

Clariant feiert die Eröffnung des neuen Messwartengebäudes im PZP-Betrieb


Das Messwartengebäude im PZP-Betrieb der Clariant im Werksteil Hürth ist komplett umgebaut. Ziel war es, die Räume im Sinne einer modernen Betriebsorganisation umzugestalten: mit hellen, freundlichen Arbeits- und Sozialräumen, die ein angenehmes Arbeitsumfeld garantieren und neue Kommunikation untereinander ermöglichen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen!

Wer schon einmal im privaten Umfeld einen Umbau „im laufenden Betrieb“ gestemmt hat, wird erahnen, was Planung und Durchführung einer solchen Maßnahme in einem Gebäude bedeutet, in dem sich an sieben Tagen 24 Stunden lang in drei Schichten je neun Mitarbeiter bewegen; und dabei bleiben die Kollegen, die die Räume darüber hinaus nutzen, und Mitarbeiter von Fremdfirmen ungezählt …

Der Dank des Standortleiters Dr. Stephan Neunerdt und des Betriebsleiters Dr. Thomas Westerfeld bei der Eröffnungsfeier galt der kompletten Mannschaft, die die Umbauarbeiten mit (er-)trug und auch schon mal mit Lärmschutz am Schreibtisch saß, und allen voran Norbert Kropp und Oliver Schlügen. Die beiden Betriebsingenieure zeichneten sich als Projektleiter auf Seiten der Clariant verantwortlich für Planung und Durchführung der Baumaßnahme – und zwar neben dem Tagesgeschäft. Fragen, Ideen, Frust? Als Ansprechpartner hatten sie immer ein offenes Ohr.

Unterstützt wurden sie von Kollegen der YNCORIS : Bernd Metzsch war als Projektleiter zuständig für Bauplanung und Genehmigungsplanung, Georg Klinkhammer übernahm die Bauleitung. Matthias Schlegel und Sven Arens betreuten fachkundig den Bereich Heizung, Lüftung, Sanitär und Klima und schließlich brachten sich Stefan Eckloff und Florian Zech im Bereich Elektrotechnik ein.

Die erste Idee zur Reorganisation und Gebäudeerweiterung der Messwarte entstand vor fünf Jahren, der endgültige Entwurf wurde durch ein Team aus Betriebsleitung, Mitarbeitern, Betriebsrat und Baufachleuten ausgearbeitet. Beantragung der Gelder, Planung, Konzept und Ausschreibungen folgten, die Bauarbeiten starteten schließlich Anfang 2018. Wo vorher nur ein Treppenhaus war, ist nun ein Raum entstanden, in dem sich die Mitarbeiter für Besprechungen und Präsentationen einfinden können. Sanitärräume, Sozialraum, Büros und Messwarte sind erneuert. Dank eines BUS-Systems werden Klimaanlage und Rollläden gesteuert, die Beleuchtung passt sich automatisch dem Tageslicht an, in der Messwarte gibt es sogar biorhythmisches Licht. Ergonomische Arbeitsplätze verringern außerdem die Belastung der Mitarbeiter. Schließlich verbessert eine Anmeldung im Erdgeschoss des neu geschaffenen Anbaus die Organisationsabläufe erheblich. Den fertiggestellten Umbau nennt Betriebsassistent Ferdi Schmitz „einen Quantensprung im Vergleich zu früher“. Für alle Mitarbeiter des PZP-Betriebs ist der Umbau Ausdruck der Anerkennung ihrer Leistung. Die neuen Räumlichkeiten schaffen nun den idealen Rahmen, ihren Arbeitsalltag neu und optimal zu gestalten.


Thomas Kuhlow

Leiter Kommunikation
Tel.: +49 22 33 48-65 70
Fax: +49 22 33 48-94 65 70

ENERGIEVERSORGUNG

Die zuverlässige und kostengünstige Versorgung mit ausreichend Energie ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für die chemische Industrie. Der Chemieparkbetreiber YNCORIS liefert die benötigten Energien in Form von Strom und Prozessdampf an die produzierenden Unternehmen.

Die Energieversorgung des Chemiepark Knapsack ist auch zu Spitzenlastzeiten garantiert.

Im Ersatzbrennstoffkraftwerk (EBKW) der EEW Energy from Waste Saarbrücken GmbH werden jährlich bis zu 300.000 Tonnen Ersatzbrennstoffe thermisch zu Dampf und Strom verwertet. Ergänzt wird dies durch zwei Gas- und Dampfturbinenkraftwerke (GuD-Kraftwerk) des norwegischen Energieerzeugers Statkraft mit 800 MW und 400 MW installierter Leistung.

Außerdem wird der Chemiepark Knapsack von einem RWE Braunkohle-Kraftwerk in der direkten Nachbarschaft mit Prozessdampf versorgt.