28.02.20

Aktuelle Informationen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des CPK zum Coronavirus

Das Corona-Virus war zunächst auf China begrenzt, verbreitet sich nun aber auch in Europa. Entsprechend wichtig ist es, die Hintergründe dieser Erkrankung zu kennen und Verhaltensregeln zu beachten, die eine Ansteckung verhindern sollen. Wir haben die wichtigsten diesbezüglichen Informationen für Sie zusammengestellt.


1. Informieren Sie sich

  • Informieren Sie sich grundlegend über das Coronavirus
    • Dabei ist es wichtig, sich auf seriöse Quellen wie beispielsweise das Robert-Koch-Institut oder das Bundesministerium für Gesundheit zu fokussieren. Hier finden Sie beispielsweise nahezu alle wichtigen Fragen in verständlicher Form zusammengefasst. Reisewillige können sich – sofern unbedingt erforderlich – auf den Webseiten des Auswärtigen Amts umfassend und spezifisch informieren
  • Informieren Sie sich zum Beispiel hier über den jeweils aktuellen Status Quo

2. Beachten Sie grundlegende Schutzmaßnahmen

  • Das Wichtigste ist regelmäßiges Händewaschen, mit warmem Wasser und Seife, inkl. Fingerzwischenräumen und Daumen. Danach gut abtrocknen. Dazu kommt eine gute Hustenhygiene: Wer erkältet ist, sollte in die Ellbogenbeuge husten oder niesen.  Arztpraxen sollte man während einer Grippewelle möglichst nicht aufsuchen. Halten Sie möglichst Abstand von Erkrankten. Verzichten Sie darauf, anderen Menschen die Hand? zu geben. Hier finden Sie zentrale Hygienetipps, mit denen Sie Infektionen effektiv vorbeugen können.

3. So erkennen Sie die Symptome

    • Wie andere respiratorische Erreger kann eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus zu Symptomen wie Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber führen, einige Betroffene leiden auch an Durchfall. Bei den bisher hauptsächlich aus China berichteten Fällen waren vier von fünf Krankheitsverläufen mild. Bei einem Teil der Patienten kann das Virus zu einem schwereren Verlauf mit Atemproblemen und zu Lungenentzündung führen. Todesfälle traten bisher vor allem bei Patienten auf, die älter waren und/oder zuvor an chronischen Grunderkrankungen litten. Derzeit liegt der Anteil der Todesfälle an den labordiagnostisch bestätigten Erkrankungen weltweit bei etwa 2 Prozent. In Deutschland sind noch keine Todesfälle aufgetreten. Quelle

4. Wie sollten Sie sich verhalten, wenn Sie den Verdacht haben, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben?

  • Rufen Sie im Verdachtsfall bei Ihrem Hausarzt oder dem Gesundheitsamt an – kommen Sie NICHT persönlich vorbei
  • Personen, die (unabhängig von einer Reise) einen persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das SARS-CoV-2-Virus im Labor nachgewiesen wurde, sollten sich unverzüglich und unabhängig von Symptomen an ihr zuständiges Gesundheitsamt wenden. Das zuständige Gesundheitsamt kann hier ermittelt werden.
  • Personen, die sich in einem vom RKI ausgewiesenen Risikogebiet aufgehalten haben, sollten – unabhängig von Symptomen – unnötige Kontakte vermeiden und nach Möglichkeit zu Hause bleiben. Beim Auftreten von akuten respiratorischen Symptomen sollten sie die Husten- und Niesetikette sowie eine gute Händehygiene beachten und, nach telefonischer Voranmeldung mit Hinweis auf die Reise, einen Arzt aufsuchen. Das zuständige Gesundheitsamt kann hier ermittelt werden.
  • Reisende aus Regionen, in denen COVID-19-Fälle vorkommen, die aber keine Risikogebiete sind, gilt: Wenn Sie innerhalb von 14 Tagen nach Rückreise Fieber, Husten oder Atemnot entwickeln, sollten Sie - nach telefonischer Anmeldung und mit Hinweis auf die Reise – einen Arzt aufsuchen. Zudem sollten sie unnötige Kontakte vermeiden, nach Möglichkeit zu Hause bleiben, die Husten- und Niesetikette sowie eine gute Händehygiene beachten. Für alle Flugreisende aus China gilt seit dem 15.2.2020 ein besonderes Verfahren (siehe Pressemitteilung des Bundesministeriums für Gesundheit). Unter anderem werden sie befragt, ob sie Kontakt mit Corona-Virus-Infizierten hatten oder sich im Infektionsgebiet aufgehalten haben. Personen an Bord, die offensichtlich krank sind oder eine ansteckende Krankheit haben könnten, müssen gemeldet werden. Quelle

Die vorstehenden Informationen können Sie hier als pdf downloaden. 

 

Für weitergehende Fragen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der YNCORIS sowie der im Chemiepark Knapsack ansässigen Unternehmen haben wir zusätzlich folgende Kontaktmöglichkeiten eingerichtet: 

  • Medizinische Fragen:  
    • Tel: 02233-48 2223
  • Sonstige Fragen zur Pandemie (z. B. zum Aktionsplan Pandemie) 
    • Tel: 02233-48 2505  
  • Außerhalb der Dienstzeit und bei Notfällen Anfragen bitte über die Sicherheitszentrale (24h):    
    • Tel: 02233-48 6666  (Notfallmanager wird eingebunden)
  • Fragen per E-Mail bitte an: 
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Thomas Kuhlow

Leiter Kommunikation
Tel.: +49 22 33 48-65 70
Fax: +49 22 33 48-94 65 70

ENERGIEVERSORGUNG

Die zuverlässige und kostengünstige Versorgung mit ausreichend Energie ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für die chemische Industrie. Der Chemieparkbetreiber YNCORIS liefert die benötigten Energien in Form von Strom und Prozessdampf an die produzierenden Unternehmen.

Die Energieversorgung des Chemiepark Knapsack ist auch zu Spitzenlastzeiten garantiert.

Im Ersatzbrennstoffkraftwerk (EBKW) der EEW Energy from Waste Saarbrücken GmbH werden jährlich bis zu 300.000 Tonnen Ersatzbrennstoffe thermisch zu Dampf und Strom verwertet. Ergänzt wird dies durch zwei Gas- und Dampfturbinenkraftwerke (GuD-Kraftwerk) des norwegischen Energieerzeugers Statkraft mit 800 MW und 400 MW installierter Leistung.

Außerdem wird der Chemiepark Knapsack von einem RWE Braunkohle-Kraftwerk in der direkten Nachbarschaft mit Prozessdampf versorgt.