24.07.18

Mit knallrotem Feuerwehrbus durch Knapsack

Pensionäre der Feuerwehr Oberhausen waren im Chemiepark zu Gast


Unter der Leitung von Freddy Thiel, 5.v.r., kamen die Pensionäre aus Oberhausen zum Chemiepark. Dirk Hoffacker, rechts, führte über das Gelände der Werkfeuerwehr

Etwas ungewöhnlich aber dennoch passend kamen Mitte Juli zwanzig ehemalige Feuerwehrmänner der Berufsfeuerwehr Oberhausen in einem feuerroten Feuerwehrbus nach Knapsack.

Über Miriam Klapheck, Notfall- und Krisenmanagement der InfraServ Knapsack, kam der Kontakt zustande. Klapheck hatte ihr Praxissemester bei der Berufsfeuerwehr Oberhausen absolviert und war einigen der Pensionäre noch gut im Gedächtnis geblieben.

Doch bevor die Pensionäre die noch aktiven Feuerwehrmänner des Chemiepark Knapsack kennenlernen durften, stand die Vorstellung des Chemiepark Knapsack und eine Rundfahrt auf dem Programm. Auch hier bildete der „Feuerwehr-Bus“ eine erfreuliche Abwechslung für den Begleiter Günther Geisler gegenüber den sonst übliche Rundfahrtbussen.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen stand dann der Besuch bei der Werkfeuerwehr auf dem Programm. Dirk Hoffacker von der Werkfeuerwehr des Chemieparks zeigte den ehemaligen Feuerwehr-Kollegen den Fuhrpark und erläuterte die Neuerungen und vor allem Unterschiede von einer städtischen Berufsfeuerwehr zu einer Werkfeuerwehr eines Chemiestandortes. Diskussionspunkte gab es zu Hauf, Fragen und Antworten flossen nur so hin und her. Wenn auch einige der Oberhausener Feuerwehrleute schon viele Jahre aus dem aktiven Berufsleben ausgeschieden waren, so waren diese immer noch gut informiert und hellwach.

Da ist wohl das, was einen guten Feuerwehrmann auszeichnet: Immer aufmerksam und gut über Gefahrenabwehr und -bekämpfung informiert.


Thomas Kuhlow

Leiter Kommunikation
Tel.: +49 22 33 48-65 70
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ENERGIEVERSORGUNG

Die zuverlässige und kostengünstige Versorgung mit ausreichend Energie ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für die chemische Industrie. Der Chemieparkbetreiber YNCORIS liefert die benötigten Energien in Form von Strom und Prozessdampf an die produzierenden Unternehmen.

Die Energieversorgung des Chemiepark Knapsack ist auch zu Spitzenlastzeiten garantiert.

Im Ersatzbrennstoffkraftwerk (EBKW) der EEW Energy from Waste Saarbrücken GmbH werden jährlich bis zu 300.000 Tonnen Ersatzbrennstoffe thermisch zu Dampf und Strom verwertet. Ergänzt wird dies durch zwei Gas- und Dampfturbinenkraftwerke (GuD-Kraftwerk) des norwegischen Energieerzeugers Statkraft mit 800 MW und 400 MW installierter Leistung.

Außerdem wird der Chemiepark Knapsack von einem RWE Braunkohle-Kraftwerk in der direkten Nachbarschaft mit Prozessdampf versorgt.