25.07.19

Interessierte Hürther im Chemiepark Knapsack

Unter der Leitung von Margit Reisewitz, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft 60plus der Hürth SPD, kamen 24 Hürtherinnen und Hürther zu einem Besuch in den Chemiepark Knapsack.


Neben dem erklärenden Blick hinter den Werkszaun war die Gruppe interessiert am Thema Energieerzeugung und der Besichtigung des Ersatzbrennstoffkraftwerkes.

Kraftwerksleiter Dirk Böhme nahm die Besucher gerne mit in die Welt der Energieerzeugung aus vorsortierten Abfällen. Was mit einem Vortrag über das Unternehme EEW Energy from Waste als Betreibergesellschaft und dem Ablauf innerhalb des Kraftwerkes begann, endete bei einer Begehung des Kraftwerkes unter der Leitung von Böhme. Keine Etage des Kraftwerkes blieb unbesichtigt. Vom Brennoffen im Erdgeschoss bis zur 38-m-Bühne an den Schornsteinen erkundeten die Gäste den Betrieb.

Ganz „nebenbei“ erfuhren die Besucher alles Wissenswerte über den Chemiepark Knapsack, der nach einem gemeinsamen Mittagessen besichtigt wurde.

Margit Reisewitz, siebte von rechts, bedankte sich abschließend mit folgenden Worten: 

„Ganz herzlich möchte ich mich bedanken für den gelungenen Besuch bei Ihnen im Chemiepark. Es hat uns Besuchern neue Eindrücke und Erkenntnisse vermittelt und war rundherum gut organisiert. Wir werden den Tag in angenehmer Erinnerung behalten.“


Thomas Kuhlow

Leiter Kommunikation
Tel.: +49 22 33 48-65 70
Fax: +49 22 33 48-94 65 70

ENERGIEVERSORGUNG

Die zuverlässige und kostengünstige Versorgung mit ausreichend Energie ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für die chemische Industrie. Der Chemieparkbetreiber YNCORIS liefert die benötigten Energien in Form von Strom und Prozessdampf an die produzierenden Unternehmen.

Die Energieversorgung des Chemiepark Knapsack ist auch zu Spitzenlastzeiten garantiert.

Im Ersatzbrennstoffkraftwerk (EBKW) der EEW Energy from Waste Saarbrücken GmbH werden jährlich bis zu 300.000 Tonnen Ersatzbrennstoffe thermisch zu Dampf und Strom verwertet. Ergänzt wird dies durch zwei Gas- und Dampfturbinenkraftwerke (GuD-Kraftwerk) des norwegischen Energieerzeugers Statkraft mit 800 MW und 400 MW installierter Leistung.

Außerdem wird der Chemiepark Knapsack von einem RWE Braunkohle-Kraftwerk in der direkten Nachbarschaft mit Prozessdampf versorgt.