29.01.20

Coronavirus (2019-nCoV): Eine aktuelle Information der werksärztlichen Abteilung

Aktuell wird in den Medien viel und ausgiebig über das Coronavirus diskutiert. Die Gefahr für die Gesundheit der Menschen in Deutschland durch die neue Atemwegserkrankung aus China bleibt nach Einschätzung von Experten u.a. des Robert-Koch-Instituts jedoch weiterhin gering.


Welche Länder bzw. Regionen sind vom Ausbruch betroffen?

Betroffen sind insbesondere die Metropole Wuhan in China sowie die Provinz Hubei, zu der Wuhan gehört. Allerdings haben auch andere Länder inzwischen über vereinzelte Fälle berichtet – die bayerischen Gesundheitsbehörden bestätigten jüngst auch vier Fälle in Deutschland. Aktuell ist hier in der Region nicht mit einer Erkrankungswelle zu rechnen.

Wie ist das aktuelle Risiko einzuschätzen, sich mit dem Virus anzustecken?

Nachdem die Behörden in China zunächst davon ausgingen, dass sich alle Patienten auf einem Markt angesteckt hätten ist mittlerweile bekannt, dass das neue Coronavirus von Mensch zu Mensch übertragbar ist. Außerhalb Chinas sind bislang nur einzelne Fälle von Mensch-zu-Mensch-Übertragungen beobachtet worden. Man geht derzeit davon aus, dass die Ansteckungszeit bis zu 14 Tage beträgt.

Eine Infektion über importierte Waren gilt als sehr unwahrscheinlich, da im Vorfeld eine Kontamination stattgefunden haben und das Virus nach dem weiten Transportweg noch aktiv sein müsste. Ob das neuartige Coronavirus in flüssigem oder getrocknetem Material mehrere Tage infektionsfähig bleibt, ist unbekannt. Dem Robert Koch-Institut sind aktuell keine Infektionen durch importierte Gegenstände oder Lebensmittel bekannt.

Wie kann man sich vor einer Ansteckung schützen?

Um die Ausbreitung sogenannter respiratorisch (die Atmung betreffender) übertragbarer Krankheiten zu vermeiden, sollten insbesondere in Regionen mit Erkrankungsfällen durch das neuartige Coronavirus gute Händehygiene, Husten- und Nies-Etikette sowie Abstand zu Erkrankten gehalten werden. Diese Maßnahmen sind in Anbetracht der Grippewelle aber überall und jederzeit angeraten. Zur Einordnung des grundsätzlichen Risikopotenzials: Die Gefahr der Ansteckung mit dem „echten“ Grippevirus (Influenza) mit tödlichem Ausgang ist um ein Vielfaches höher als eine Ansteckung mit dem Coronavirus.

Welche Krankheitsanzeichen werden durch Coronavirus ausgelöst und was sollte man tun wenn man befürchtet, daran erkrankt zu sein?

Gewöhnliche Coronaviren verursachen meistens milde Erkältungszeichen mit Husten und Schnupfen. Bestimmte Coronaviren können aber auch schwere Infektionen der unteren Atemwege verursachen, und zu Lungenentzündungen führen. Personen, die sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben (z.B. in Wuhan, China) oder Personen, die Kontakt mit einer an 2019-nCoV erkrankten Person hatten, und innerhalb von 14 Tagen Symptome wie Fieber oder Atemwegsprobleme entwickeln, sollten ihre Ärztin oder Arzt aufsuchen. Wichtig ist vorher anzurufen. Kündigen Sie Ihren Praxis-/Krankenhaus-Besuch an und schildern Sie, dass Sie in der betroffenen Region waren oder Kontakt mit einer erkrankten Person hatten und entsprechende Symptome (z.B. Fieber) haben.

 

Quellen: Robert-Koch-Institut, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung


Thomas Kuhlow

Leiter Kommunikation
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