11.02.20

Exkursion in die Chemie- und Industrieparks an Rhein und Main

Studierende der Hochschule Osnabrück besuchen den Chemiepark Knapsack


Auf ihrer Erkundungsfahrt durch Chemiestandorte an Rhein und Main machten 19 Studierenden und zwei Begleitpersonen aus dem Bereich der Verfahrenstechnik in der Hochschule Osnabrück Halt in Knapsack. Frau Professor Dr.-Ing. Elke Schweers und ihre Kollegin Frau Prof. Angela Hamann-Steinmeier wollten den Bacheloranten einmal zeigen, wie eine Produktionsanlage geplant und betrieben wird und nahmen daher Kontakt zum Chemiepark auf. Zur Erläuterung der Planung einer Produktionsanlage stellte sich Andreas Ruland aus dem Engineering der Yncoris gerne zur Verfügung. Aus der Theorie wurde dann noch Praxis, in dem Dr. Wolfgang Schick, Werksleiter CABB sich im Vorfeld bereiterklärte, den Monochloressigsäure-Betrieb den Gästen von einem Team seiner Mitarbeiter vorstellen zu lassen. In kleinen Gruppen wurde den interessierten Studierenden die Fahrweise der Anlage vor Ort erklärt.

Dankbar und voller positiver Eindrücke, wie ein Chemiepark funktioniert und welche Möglichkeiten das Engineering der Yncoris bietet, und dass man sich von Seiten Yncoris und CABB so viel Zeit genommen hat, machte sich die Besuchergruppe – nicht ohne eine Rundfahrt über das Gelände des Chemieparks Knapsack gemacht zu haben – auf den Weg zum Industriepark Höchst, um sich auch dort umzusehen.

Wie der Monochloressigbetrieb funktioniert, erläuterten die Mitarbeiter von CABB: Simona Mertes, Jürgen Brück, Stefan Meyer, Elmar Schmitz und Andreas Ernst.


Thomas Kuhlow

Leiter Kommunikation
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ENERGIEVERSORGUNG

Die zuverlässige und kostengünstige Versorgung mit ausreichend Energie ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für die chemische Industrie. Der Chemieparkbetreiber YNCORIS liefert die benötigten Energien in Form von Strom und Prozessdampf an die produzierenden Unternehmen.

Die Energieversorgung des Chemiepark Knapsack ist auch zu Spitzenlastzeiten garantiert.

Im Ersatzbrennstoffkraftwerk (EBKW) der EEW Energy from Waste Saarbrücken GmbH werden jährlich bis zu 300.000 Tonnen Ersatzbrennstoffe thermisch zu Dampf und Strom verwertet. Ergänzt wird dies durch zwei Gas- und Dampfturbinenkraftwerke (GuD-Kraftwerk) des norwegischen Energieerzeugers Statkraft mit 800 MW und 400 MW installierter Leistung.

Außerdem wird der Chemiepark Knapsack von einem RWE Braunkohle-Kraftwerk in der direkten Nachbarschaft mit Prozessdampf versorgt.