04.05.20

Erneute Hochfackeltätigkeit aufgrund von Reparaturarbeiten

Polypropylenanlage (OS-Anlage) der LyondellBasell im Chemiepark Knapsack geht am 5. Mai wieder in Betrieb


Hürth-Knapsack, 4. Mai 2020 Die Polypropylenanlage der LyondellBasell im Chemiepark Knapsack, die am 29. April aus Sicherheitsgründen kontrolliert heruntergefahren wurde, wird am 5. Mai in der Zeit von 7 bis 22 Uhr wieder in Betrieb genommen. Hierbei wird es erneut zu Hochfackeltätigkeiten kommen, die mit sichtbarem Feuerschein und unter Umständen wahrnehmbarer Geräuschentwicklung und Rußbildung verbunden sind. Die Hochfackel ist jedoch Teil des Sicherheitskonzeptes der Anlage und der Vorgang daher unbedenklich.

Im Anschluss an die Inbetriebnahme der Polypropylenanlage erfolgen im Laufe der folgenden 14 Tage Reparaturarbeiten an der Bodenfackel. Die Polypropylenanlage läuft dabei im Normalbetrieb weiter. Ein sicherer Betrieb der Anlage ist trotz der Reparaturarbeiten gewährleistet und eine Gefährdung kann ausgeschlossen werden. Während dieser Zeit wird es gelegentlich zu Hochfackeltätigkeiten kommen. Der Flammenschein wird zeitlich begrenzt und deutlich kleiner ausfallen und in der Nachbarschaft nur im geringen Umfang wahrzunehmen sein.

LyondellBasell bedauert dennoch die damit verbundenen erneuten Belästigungen und bittet die Nachbarschaft um Verständnis. Zumal eine schnellstmögliche Wiederinbetriebnahme der Polypropylenanlage in der gegenwärtigen Situation von großer Bedeutung ist. Denn dort wird durch Polymerisation Polypropylen hergestellt, das in vielen kunststoffverarbeitenden Betrieben u. a. als Ausgangsstoff für die Herstellung von Hygieneprodukten dient. Und für diese besteht aufgrund der COVID-19-Pandemie eine entsprechend hohe Nachfrage. Das Vorgehen wurde mit den zuständigen Behörden der Bezirksregierung in Köln abgestimmt.


Thomas Kuhlow

Leiter Kommunikation
Tel.: +49 22 33 48-65 70
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ENERGIEVERSORGUNG

Die zuverlässige und kostengünstige Versorgung mit ausreichend Energie ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für die chemische Industrie. Der Chemieparkbetreiber YNCORIS liefert die benötigten Energien in Form von Strom und Prozessdampf an die produzierenden Unternehmen.

Die Energieversorgung des Chemiepark Knapsack ist auch zu Spitzenlastzeiten garantiert.

Im Ersatzbrennstoffkraftwerk (EBKW) der EEW Energy from Waste Saarbrücken GmbH werden jährlich bis zu 300.000 Tonnen Ersatzbrennstoffe thermisch zu Dampf und Strom verwertet. Ergänzt wird dies durch zwei Gas- und Dampfturbinenkraftwerke (GuD-Kraftwerk) des norwegischen Energieerzeugers Statkraft mit 800 MW und 400 MW installierter Leistung.

Außerdem wird der Chemiepark Knapsack von einem RWE Braunkohle-Kraftwerk in der direkten Nachbarschaft mit Prozessdampf versorgt.