13.11.20

Leidenschaft für Technik

Neuer Statkraft Standortleiter Ludger Dinkelbach folgt auf Thomas Krumm


Ludger Dinkelbach leitet seit dem 1. Juli 2020 die beiden Statkraft Gas- und Dampfturbinenkraftwerke im Chemiepark Knapsack. Er folgt auf Thomas Krumm, der für die Anlagen in den vergangenen fünf Jahren verantwortlich war und das Unternehmen Anfang 2021 verlässt.

Dinkelbach ist bereits seit zehn Jahren bei Statkraft. Der diplomierte Verfahrenstechnik-Ingenieur hat eine ausgeprägte Leidenschaft für Technik – entsprechend reizte ihn die Ausschreibung für die Kraftwerksleitung in Knapsack: „Ich habe hier die Möglichkeit gesehen, in spannender Funktion noch näher an die Technik und an den technischen Betrieb zu gelangen, und das hat mich sehr angesprochen.“

Vision für Knapsack

Seine Vision für den Standort Knapsack beschreibt Dinkelbach so: „Gas- und Dampfturbinenkraftwerke sind und bleiben für die Energieversorgung von großer Bedeutung. Wir erwarten in den nächsten Jahren eine Erhöhung der Stromproduktion aus Gaskraftwerken, und wir sind darauf in Knapsack gut vorbereitet. Das bedeutet aber nicht, dass wir uns zurücklehnen können. Mein Anspruch und Wunsch ist vielmehr, mit Modernisierungen die wirtschaftliche Attraktivität und somit den Erhalt der Kraftwerke langfristig zu sichern.“

Zunächst musste sich der neue Kraftwerkleiter aber mit der Struktur des Chemieparks Knapsack vertraut machen. Thomas Krumm hat ihn in den vergangenen Monaten über die Zusammenhänge und Abläufe informiert. Krumm ist sich sicher, dass Dinkelbach „seine“ Kraftwerke gut weiterführen wird: „Ludger Dinkelbach findet hier ein großartiges Team vor. Durch die Statkraft Philosophie der flachen Hierarchien und das Prinzip der offenen Türen herrscht ein guter Teamgeist. Den gilt es zu erhalten. Dies ist ein wichtiger Punkt, wenn man hier neu einsteigt in das 40-köpfige Team. Dass ihm das gelingen wird, davon bin ich überzeugt.“


Thomas Kuhlow

Leiter Kommunikation
Tel.: +49 22 33 48-65 70
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ENERGIEVERSORGUNG

Die zuverlässige und kostengünstige Versorgung mit ausreichend Energie ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für die chemische Industrie. Der Chemieparkbetreiber YNCORIS liefert die benötigten Energien in Form von Strom und Prozessdampf an die produzierenden Unternehmen.

Die Energieversorgung des Chemiepark Knapsack ist auch zu Spitzenlastzeiten garantiert.

Im Ersatzbrennstoffkraftwerk (EBKW) der EEW Energy from Waste Saarbrücken GmbH werden jährlich bis zu 300.000 Tonnen Ersatzbrennstoffe thermisch zu Dampf und Strom verwertet. Ergänzt wird dies durch zwei Gas- und Dampfturbinenkraftwerke (GuD-Kraftwerk) des norwegischen Energieerzeugers Statkraft mit 800 MW und 400 MW installierter Leistung.

Außerdem wird der Chemiepark Knapsack von einem RWE Braunkohle-Kraftwerk in der direkten Nachbarschaft mit Prozessdampf versorgt.