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15.07.21

Auch Chemiepark Knapsack von Unwetterkatastrophe betroffen

Auch der Chemiepark Knapsack war gestern von heftigem, stundenlang andauerndem Starkregen betroffen. Ab den Nachmittagsstunden des 14.07.2021 war es durch die massiven Niederschlagsmengen zu Einschränkungen im Bereich der zentralen Abwasserbehandlungsanlage im Werkteil Hürth des Chemieparks Knapsack gekommen.


Durch den Jahrhundertregen füllte sich die Abwasseranlage so rasch, dass es zu einem Wasseraustritt über die Industriestraße kam. Die Analyse während des Ereignisses entnommener Proben im Bereich des Chemieparks und der Stadt Hürth ergab keine auch nur annähernd gefährlichen Schadstoffgehalte und bewegten sich im Rahmen der für die Anlage genehmigten Konzentrationen. Auch die starke Verdünnung mit Regenwasser sorgte dafür, dass aus der Kläranlage des Chemieparks freigesetzte Abwässer unbedenklich sind und nicht zu gesundheitlichen Gefährdungen der Bevölkerung geführt haben. Am späten Abend wurde der Wasserübertritt mit Abnahme der Regenmenge gestoppt.

 

Heute haben wir uns im Laufe des Tages ein Bild über die erheblichen Schäden dieser durch höhere Gewalt verursachten Unwetterkatastrophe bei unseren Nachbarn und bei uns gemacht. Wir bangen mit ihnen und unseren Mitarbeitern und deren Familien, die Verluste und Schäden erlitten haben und von Evakuierungen betroffen sind.

Die Einsatzkräfte des Chemieparks arbeiten weiterhin eng mit den Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben der Städte Hürth und Köln zusammen.

 

Unser Bürgertelefon ist unter der Telefonnummer 0 22 33 / 48 6001 erreichbar. Weitere Informationen erhalten Sie auch unter www.chemiepark-knapsack.de.

 


Thomas Kuhlow

Leiter Kommunikation
Tel.: +49 22 33 48-65 70
Fax: +49 22 33 48-94 65 70

ENERGIEVERSORGUNG

Die zuverlässige und kostengünstige Versorgung mit ausreichend Energie ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für die chemische Industrie. Der Chemieparkbetreiber YNCORIS liefert die benötigten Energien in Form von Strom und Prozessdampf an die produzierenden Unternehmen.

Die Energieversorgung des Chemiepark Knapsack ist auch zu Spitzenlastzeiten garantiert.

Im Ersatzbrennstoffkraftwerk (EBKW) der EEW Energy from Waste Saarbrücken GmbH werden jährlich bis zu 300.000 Tonnen Ersatzbrennstoffe thermisch zu Dampf und Strom verwertet. Ergänzt wird dies durch zwei Gas- und Dampfturbinenkraftwerke (GuD-Kraftwerk) des norwegischen Energieerzeugers Statkraft mit 800 MW und 400 MW installierter Leistung.

Außerdem wird der Chemiepark Knapsack von einem RWE Braunkohle-Kraftwerk in der direkten Nachbarschaft mit Prozessdampf versorgt.