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17.09.21

Monk macht's: Umbau Waschhaus Hürth

Waschhaus Hürth: Umbaumaßnahmen, komplett sanierter Nassbereich, neue Spinde. Waschen heißt ‚Schicht geschafft‘ – jetzt macht es umso mehr Spaß! Badewärter Monk berichtet.


Er ist ein Pingel und Brain. Eigenschaften, denen Ingo Jenniches, Badewärter Waschhaus Hürth, seinen Spitznamen verdankt: Monk. Gleich dem pedantischen Seriendetektiv ist ihm Unordnung unerträglich bzw. was unter seinem 120 %-Maßstab liegt.

So hatte er sich vor zwei Jahren in den Kopf gesetzt, seine rund 1.400 Badegäste nach Firmen zu gliedern: für effizientere Reinigungsarbeiten außerhalb der Schichtwechsel, weniger Gewusel in den Umkleidebereichen, angenehmeres Ambiente für seine Badegäste nach dem Motto: Wer zusammen an der Werkbank steht, kann auch zusammen duschen. Zeit, um sich auszutauschen oder als Team zu erleben. Dies zu organisieren war kein leichtes Unterfangen, denn bedingt durch das Vier-Schicht-System, Urlaubs- und Krankheitszeiten, sah Monk manche Mitarbeiter nur wenige Male im Jahr. 

STEIGENDE NACHFRAGE DECKEN

„Wir verzeichnen einen stetig steigenden Bedarf an Spinden, insbesondere für Azubis, Frauen und Schwarz / Weiß-Spinden, sogenannte „weiße“ Spinde für Privatkleidung und „schwarze“ für Arbeitskleidung“, berichtet er. Um diese Nachfrage weiterhin zu bedienen, waren Umbauten und Sanierungsarbeiten fällig. Der Damenwaschraum kam zuerst dran und im Anschluss das restliche Untergeschoss. Aus dem Keller, wo zuvor keiner gerne seinen Spind haben wollte, sind nun freundliche, von Grund auf sanierte Bereiche entstanden mit 28 geräumigen Duschplätzen. Auch mit weiteren Frischwäschefächern und Textilabwürfen haben wir nicht gespart.“

Eingedenk des Vier-Schicht-Systems war die Sanierung von Kanälen, Abflüssen, neuen stärkeren Lüftungen und neuen Elektroinstallationen auch für einen Monk eine logistische Herausforderung.

WOHNT IM SPIND DIE ARBEITSSEELE?

„Wir haben 174 neue Spinde angeschafft, das traf nicht nur auf Jubel. So manchem fiel es schwer, sich vom alten Spind zu trennen, egal wie durch dieser auch gewesen sein mochte. Argumente, wie neu und geräumiger, zählten nicht. Da war oft therapeutisches Zureden von uns Badewärtern oder Betriebsräten gefordert“, schmunzelt Monk. 

„Seine Strukturierung nach Firmen hat uns beim Umbau unter Corona-Bedingungen unglaublich in die Karten gespielt“, betont Christoff Jakobs, Teamleiter Facility Managements Services: „Standortgesellschaften begrüßten diese Maßnahme sehr.“

„Unser Waschhaus ist zwar keine Wellness-Oase, aber dass sich hier alle Mitarbeiter rundum wohlfühlen, ist uns drei Badewärtern eine Herzensangelegenheit“, versichert Monk: „Auch die kommenden Sanierungen werden nicht einfach werden, aber gemeinsam schaffen wir das!“


Thomas Kuhlow

Leiter Kommunikation
Tel.: +49 22 33 48-65 70
Fax: +49 22 33 48-94 65 70

ENERGIEVERSORGUNG

Die zuverlässige und kostengünstige Versorgung mit ausreichend Energie ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für die chemische Industrie. Der Chemieparkbetreiber YNCORIS liefert die benötigten Energien in Form von Strom und Prozessdampf an die produzierenden Unternehmen.

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Außerdem wird der Chemiepark Knapsack von einem RWE Braunkohle-Kraftwerk in der direkten Nachbarschaft mit Prozessdampf versorgt.