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22.09.21

Internationale Bildungsarbeit

Erfolgsprojekt Erasmus+: Zum 10. Mal empfing die Rhein-Erft Akademie Schüler*innen aus Prag


Hier wächst etwas, Wissen und Kompetenz, aber auch Freundschaft, Toleranz und Weltoffenheit. Weit über 120 Schüler*innen der Masaryk-Fachmittelschule für Chemie in Prag waren im Laufe der vergangenen 11 Jahre zu Gast an der Rhein-Erft Akademie.Jedes Jahr erlernen die Schüler*innen aus Tschechien in der Rhein-Erft Akademie Fachwissen aus den Bereichen chemische Produktions- und Verfahrenstechnik. Hierzu arbeiten Sie an den Produktions- und Ausbildungsanlagen im Technikum der Rhein-Erft Akademie. Dieses Projekt nutzen die Schüler auch als Möglichkeit des internationalen Austauschs.

Die Ausbilder Renè Grundke und Ludwig Volkelt organisieren und betreuen das Projekt. Unterstützt werden sie dabei alljährlich von Auszubildenden Chemikant*innen aus unterschiedlichen Ausbildungslehrjahren. Der Austausch im Rahmen des EU-finanzierten Erasmus+ Programms geht aber noch weiter. Während gemeinsamer Aktionen lernen die jungen Menschen ihre Gastgeber und das Gastgeberland kennen. Eine Klettertour im Hochseilgarten, Besichtigung der Stadt Köln, sowie ein Bowlingabend zum Abschluss und einiges mehr bereichern in diesem September den Aufenthalt der 20 Schülern*innen. In diesem Jahr werden die Schüler*innen, die in Prag die 13. Klasse besuchen, von den Fachlehrern Frau Eva Vrzá?ková und Herrn Vlastimil Sou?ek begleitet.

Doch nicht nur für die Gäste ist das Programm attraktiv. Auch die unterstützenden Auszubildenden profitieren von der Möglichkeit das Technikum noch intensiver kennenzulernen, Sprachbarrieren zu überwinden und eigene Kompetenzen weiter zu entwickeln. Man schätzt sich, die Atmosphäre während des zweiwöchigen Aufenthalts ist gelöst, freundschaftlich. Ludwig Volkelt erklärt: „jedes Jahr bin ich aufs Neue beeindruckt vom großen Engagement, dem Interesse und der Leistungsbereitschaft, die jede Schülergruppe bisher mitgebracht hat. Für unsere Azubis und mich ist es immer wieder eine große Freude das Programm durchzuführen.“

Marco Mencke, Geschäftsführer der Rhein-Erft Akademie, ergänzt: „Wir sind froh und dankbar, dass wir zusammen mit unserer Muttergesellschaft, der Stiftung Bildung und Handwerk, dieses Projekt starten konnten. Ich halte internationale Bildungsarbeit und Bildungsmobilität, wie Erasmus+ sie vorsieht, in Zeiten von Internationalisierung und Globalisierung für ein ganz wichtiges Thema!“ Die Rhein-Erft Akademie hat für die nächsten Jahre der Prager Schule die Zusage gegeben, das Erasmus+ Projekt fortzusetzten.

Alle Beteiligten freut es, denn das bedeutet, dass dieser seit 11 Jahren bestehende Austausch weitergeführt wird. Die Rhein- Erft Akademie ist akkreditiert für alle Mitgliedsstaaten der Europäischen Union als aufnehmende Gesellschaft Projekte im Rahmen von Erasmus+ durchzuführen.


Thomas Kuhlow

Leiter Kommunikation
Tel.: +49 22 33 48-65 70
Fax: +49 22 33 48-94 65 70

ENERGIEVERSORGUNG

Die zuverlässige und kostengünstige Versorgung mit ausreichend Energie ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für die chemische Industrie. Der Chemieparkbetreiber YNCORIS liefert die benötigten Energien in Form von Strom und Prozessdampf an die produzierenden Unternehmen.

Die Energieversorgung des Chemiepark Knapsack ist auch zu Spitzenlastzeiten garantiert.

Im Ersatzbrennstoffkraftwerk (EBKW) der EEW Energy from Waste Saarbrücken GmbH werden jährlich bis zu 300.000 Tonnen Ersatzbrennstoffe thermisch zu Dampf und Strom verwertet. Ergänzt wird dies durch zwei Gas- und Dampfturbinenkraftwerke (GuD-Kraftwerk) des norwegischen Energieerzeugers Statkraft mit 800 MW und 400 MW installierter Leistung.

Außerdem wird der Chemiepark Knapsack von einem RWE Braunkohle-Kraftwerk in der direkten Nachbarschaft mit Prozessdampf versorgt.