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05.01.22

Kurzfristige Chlorfreisetzung im Chemiepark Knapsack beendet

Ein Mitarbeiter leicht verletzt. Keine Gefährdung für die Nachbarn.


Hürth-Knapsack, 5. Januar 2022, 11:30 Uhr

 

Am 05. Januar 2022 hat sich im Chemiepark Knapsack gegen 11:30 Uhr eine Betriebsstörung ereignet, die zu einem lokalen Austritt von Chlorgas führte. Die Werkfeuerwehr war im Einsatz, der Stoffaustritt ist gestoppt. Messungen die unmittelbar nach dem Stoffaustritt durchgeführt wurden, zeigten, dass zu keinem Zeitpunkt eine Gefährdung für die Nachbarschaft bestand, wenngleich im Raum Kendenich Chlorgeruch wahrgenommen werden konnte. Vorsorglich wurden Nachbarn, die das Bürgertelefon angerufen hatten, gebeten Fenster und Türen geschlossen zu halten. Diese Vorsichtsmaßnahme ist aufgehoben.

 

Ein Mitarbeiter wurde bei der Freisetzung leicht verletzt und vor Ort behandelt. Weitere fünf Mitarbeiter, die vor Ort waren, wurden dem Werksarzt vorsorglich vorgestellt.

 

Chlor ist ein giftiges Gas, das bereits in geringsten Spuren wahrgenommen werden kann. Im Chemiepark Knapsack wird Chlor zu Herstellung von PVC Kunststoffen eingesetzt.

 

Die Ursachen der Betriebsstörung werden derzeit untersucht.

Die zuständigen Behörden sind informiert. Wir bedauern die Unannehmlichkeiten und werden Sie über die weitere Entwicklung informieren.

 

Unser Bürgertelefon ist unter der Telefonnummer 0 22 33 / 48 6001 erreichbar. Weitere Informationen erhalten Sie auch unter www.chemiepark-knapsack.de.

 


Thomas Kuhlow

Leiter Kommunikation
Tel.: +49 22 33 48-65 70
Fax: +49 22 33 48-94 65 70

ENERGIEVERSORGUNG

Die zuverlässige und kostengünstige Versorgung mit ausreichend Energie ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für die chemische Industrie. Der Chemieparkbetreiber YNCORIS liefert die benötigten Energien in Form von Strom und Prozessdampf an die produzierenden Unternehmen.

Die Energieversorgung des Chemiepark Knapsack ist auch zu Spitzenlastzeiten garantiert.

Im Ersatzbrennstoffkraftwerk (EBKW) der EEW Energy from Waste Saarbrücken GmbH werden jährlich bis zu 300.000 Tonnen Ersatzbrennstoffe thermisch zu Dampf und Strom verwertet. Ergänzt wird dies durch zwei Gas- und Dampfturbinenkraftwerke (GuD-Kraftwerk) des norwegischen Energieerzeugers Statkraft mit 800 MW und 400 MW installierter Leistung.

Außerdem wird der Chemiepark Knapsack von einem RWE Braunkohle-Kraftwerk in der direkten Nachbarschaft mit Prozessdampf versorgt.