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28.07.22

Zahlen leben, Noten spielen

Hilmar Plum, langjähriger Kaufmännischer Leiter der Rhein-Erft Akademie, geht in den Ruhestand. Elvira Mertens ist seine Nachfolgerin als Referentin Finanz- und Rechnungswesen.


ZAHLEN SIND ZAHLEN. WAS ZOG SIE ZU IHREM NEUEN JOB?

Elvira Mertens: Das Thema Aus- und Weiterbildung ist ein­gedenk des akuten Fachkräftemangels und der veränder­ten Arbeitswelt ein gesellschaftlich wichtiges Thema, dass jeden auch persönlich angeht. Dazu möchte ich mein beruf­liches Wissen einbringen. Das resultiert aus rund 20 Jahren Rechnungswesen für einen Automobilzulieferer, Bereich Elektronik. Ein Stiftungsunternehmen wie die Rhein-Erft Akademie hat eine völlig andere Ausrichtung. Förderanträ­ge zur Refinanzierung der Berufsschule und des Berufskol­legs zählen zu den Prioritäten. Im Zuge der Digitalisierung steht einiges an. Man sieht unmittelbar Ergebnisse, Erfolge seiner Arbeit. Die Zahlen leben!

SINNZUSCHLAG ALS JOBFAKTOR?

Elvira Mertens: Im Lauf eines Berufslebens ändert sich die Gewichtung, was einem im Job wichtig ist. Meine Kinder sind erwachsen. Und das ist dann auch die Zeit, wo man wie­der mehr auf sich geworfen ist und sich fragt: Was möchte ich? In welchen Sälen möchte ich tanzen? Das gilt für Job und Freizeit. Wichtig ist mir auch die Arbeitsatmosphäre. Man hat mich herzlich willkommen geheißen, so dass ich mich direkt gut aufgenommen fühlte.

Marco Mencke: Wir pflegen ein aufgeschlossenes Arbeits­klima. Die Hierarchie besteht aus Geschäftsleiter und Team­leiter, das ist es auch schon. Eine sogenannte Lehmschicht gibt es bei uns nicht, damit meine ich, dass die Leute unten nicht wissen, was über ihnen passiert. Mitarbeiter reden auch direkt mit mir oder ich mit ihnen. Dann fühlt sich auch kein Teamleiter übergangen oder ist beleidigt. Direkter Aus­tausch ist wichtig.

FRAU MERTENS, WAS SIND IHRE HOBBYS?

Elvira Mertens: Draußen laufen, musikalische Fitness. Musik, das ist mein roter Faden. Klavier spiele ich seit der Grundschule, aber auch da orientiere ich mich um. Eigent­lich entspricht mir das Solo nicht. Da ich nun mehr Zeit für mich habe, bin ich die Querflöte in einem Tambourcorps. Aber bei dem Verein ist die Luft raus, das ist mir zu lau. Ich habe mir ein Saxofon zugelegt mit dem Ziel, mich einer Band anzuschließen.

EINER BIG BAND? SAXOFON IST AUCH EIN SOLOINSTRUMENT.

Elvira Mertens: Mir geht es nicht um das Solo, dann hätte ich auch beim Klavier bleiben können. Mir geht es primär um die Gemeinschaft, mit anderen was zu erleben. Welche Band … was modernes sollte es schon sein. Ich will jetzt kei­ne Anforderungen an die Band stellen, erstmal muss ich ja was leisten und richtig was können auf dem Saxofon. Dann wird sich das richtige Team schon finden.

 

20-20-20

„Mit einem weinenden und lachenden Auge begegne ich dieser Situation: Wenn Hilmar Plum nun in den Ruhestand geht, werde nicht nur ich ihn sehr vermissen. 20 Jahre hat er als Kaufmännischer Leiter die Rhein-Erft Akademie begleitet und entwickelt und zu dem gemacht, was sie jetzt ist. Mit seiner vorigen Tätigkeit von ebenfalls rund 20 Jahren bei Höchst AG/Infraserv ist er ein Vollblut-Knapsacker. Seine zahlreichen guten Kontakte zu Kollegen anderer Standortunternehmen hat die Intensität und Qualität unserer Zusammenarbeit mit ihnen sehr befördert und geprägt. So hat Hilmar Plum uns als Exot in den Chemiepark eingebunden, in die Familie der Standortunternehmen. Mit Elvira Mertens haben wir eine Nachfolgerin gefunden, mit der wir unsere positive Entwicklung die nächsten 20 Jahre fortschreiben möchten.“

- Marco Mencke (Geschäftsführer Rhein-Erft Akademie)


Thomas Kuhlow

Leiter Kommunikation
Tel.: +49 22 33 48-65 70
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ENERGIEVERSORGUNG

Die zuverlässige und kostengünstige Versorgung mit ausreichend Energie ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für die chemische Industrie. Der Chemieparkbetreiber YNCORIS liefert die benötigten Energien in Form von Strom und Prozessdampf an die produzierenden Unternehmen.

Die Energieversorgung des Chemiepark Knapsack ist auch zu Spitzenlastzeiten garantiert.

Im Ersatzbrennstoffkraftwerk (EBKW) der EEW Energy from Waste Saarbrücken GmbH werden jährlich bis zu 300.000 Tonnen Ersatzbrennstoffe thermisch zu Dampf und Strom verwertet. Ergänzt wird dies durch zwei Gas- und Dampfturbinenkraftwerke (GuD-Kraftwerk) des norwegischen Energieerzeugers Statkraft mit 800 MW und 400 MW installierter Leistung.

Außerdem wird der Chemiepark Knapsack von einem RWE Braunkohle-Kraftwerk in der direkten Nachbarschaft mit Prozessdampf versorgt.