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30.07.18

Austausch zwischen Produzenten und Kunden

Ortslandwirte aus Vettweiß besuchten den Chemiepark Knapsack und diskutierten mit Bayer


Zum Abschied gab‘s durchweg zufriedene Gesichter: zweiter von links Dr. Christian Münnich und ganz rechts der Organisator aus Vettweiß, Andreas Zurhelle.

21 Landwirte aus dem Kreis Vettweiß besuchten Mitte Juni den Chemiepark Knapsack. Neben dem Wunsch, einmal den Chemiepark Knapsack aus nächster Nähe kennenzulernen und zu erfahren, was ein solches Park-Model bedeutet, welche Unternehmen hier heimisch sind und welche Produkte sie herstellen, wurde der Wunsch geäußert, sich mit einem Vertreter von Bayer Crop Science zum Austausch zu treffen.

Nichts lieber als das! Der Informationsaustausch von Produzenten zum Nutzer ist eher unüblich bei den Besuchergruppen. Gerade deshalb war das Treffen mit positiver Spannung erwartet worden. Neben dem üblichen Programm der Vorstellung des Chemieparks verbunden mit einer Rundfahrt durch den Standort stand nach dem gemeinsamen Mittagessen im Betriebsrestaurant Knapsack der Besuch von Dr. Christian Münnich, Leiter des PSM1- und PSM2-Betriebes von Bayer auf dem Programm.

Münnich erläuterte mittels einer Präsentation die grundsätzliche Herausforderung an die landwirtschaftlichen Unternehmen, die stetig wachsende Weltbevölkerung bei gleicher Nutzfläche auf der Erde ernähren zu können. Damit dies gelingt, ist der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln unerlässlich. Hierbei wurde speziell auf die Forschung von Bayer auf diesem Gebiet hingewiesen und welche Produkte für welche Pflanzensorte optimal wirken.

Die Landwirte aus Vettweiß, die auf ihren Feldern meist Getreide, Zuckerrüben und Mais anbauen und hierbei auch Produkte von Bayer einsetzen, hatten eine Fülle von Fragen und schnell wurde die Diskussion nach dem Vortrag sehr lebendig und vertrauensvoll und beinhaltete auch die Frage nach der Übernahme von Monsanto durch Bayer.

Am Ende lud Münnich die Landwirte zur Bayer-Forschung nach Monheim ein, um den hier gestarteten interessanten Austausch dort auch mit den Fachleuten in der Forschung fortzuführen.


ENERGIEVERSORGUNG

Die zuverlässige und kostengünstige Versorgung mit ausreichend Energie ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für die chemische Industrie. Der Chemieparkbetreiber YNCORIS liefert die benötigten Energien in Form von Strom und Prozessdampf an die produzierenden Unternehmen.

Die Energieversorgung des Chemiepark Knapsack ist auch zu Spitzenlastzeiten garantiert.

Im Ersatzbrennstoffkraftwerk (EBKW) der EEW Energy from Waste Saarbrücken GmbH werden jährlich bis zu 300.000 Tonnen Ersatzbrennstoffe thermisch zu Dampf und Strom verwertet. Ergänzt wird dies durch zwei Gas- und Dampfturbinenkraftwerke (GuD-Kraftwerk) des norwegischen Energieerzeugers Statkraft mit 800 MW und 400 MW installierter Leistung.

Außerdem wird der Chemiepark Knapsack von einem RWE Braunkohle-Kraftwerk in der direkten Nachbarschaft mit Prozessdampf versorgt.