Gemeinsam immer etwas besser werden
EEW – Andreas Weidner übernimmt Verantwortung in Knapsack.

Die Förderbänder surren, riesige Ventilatoren arbeiten unablässig und die Mitarbeitenden gehen konzentriert ihren wichtigen Routinen nach. Für Andreas Weidner ist das seit dem 1. Januar 2026 Teil seiner neuen Aufgabe: Er ist Standortleiter von EEW in Knapsack. Mit rund 350 Mitarbeitenden betreibt das Team am Standort eine von 17 Anlagen des Unternehmens, die zusammen mehr als fünf Millionen Tonnen Abfall in Energie umwandeln. Als Leiter ist Weidner gewissermaßen das Gesicht von EEW vor Ort: Er sorgt gemeinsam mit seinem Team dafür, dass alles reibungslos läuft – und zeigt damit, dass der Betrieb in sicheren Händen ist.
Willkommen in der Familie
Anfang 2026 begann eine neue Phase für den Standort und für Weidner hieß dies vor allem: ankommen, zuhören, verstehen. „Vor allem war der erste Eindruck meiner neuen Mannschaft richtig gut. Ich habe so viele Gespräche wie möglich geführt und schnell gemerkt, dass das Team nicht nur kompetent ist, sondern auch zwischenmenschlich gut funktioniert. Ich selbst wurde hier sehr herzlich in der ‚Knapsacker-Familie‘ willkommen geheißen. Das hat mich beeindruckt, denn so etwas ist nicht mehr selbstverständlich.“
Die Struktur vor Ort erleichtert den Einstieg – ebenso wie feste Routinen. Sein Arbeitstag beginnt meist an einem zentralen Punkt der Anlage: der Leitwarte. In der Kommandozentrale tauscht sich Weidner als Erstes mit den Kollegen aus, bespricht den Ist-Zustand der Anlage und die kommenden Aufgaben.
Standort mit klarer Rolle
Die enge Verzahnung im Chemiepark Knapsack mit den anderen Betrieben und die eingebundene Infrastruktur prägen den Arbeitsalltag – organisatorisch wie im täglichen Miteinander. Für Weidner ist genau dieses Zusammenspiel ein zentraler Bestandteil seiner Arbeit: Es verbindet Verantwortung, Teamarbeit und die praktische Umsetzung der Energieversorgung zu einem Gesamtsystem, das für den gesamten Chemiepark essenziell ist. „Das eigene Schiff ist natürlich immer das Schönste“, so Weidner. „Ich bin daher stolz auf die wichtige Rolle, die wir hier spielen: Als einzige Anlage ihrer Art im Chemiepark sorgen wir mit viel Einsatz für eine sichere Bereitstellung von Energie. Gleichzeitig arbeiten wir eng mit den anderen Betrieben vor Ort zusammen. Teil eines Chemieparks zu sein, ist einfach etwas anderes, als an einem alleinstehenden Standort zu arbeiten. Annehmlichkeiten wie die hiesige Betriebsgastronomie sollte man dabei übrigens nicht unterschätzen.“
Stabilität als Maßstab
Die Aufgaben am Standort sind klar verteilt – aber keineswegs weniger herausfordernd. An erster Stelle steht selbstverständlich die zuverlässige Bereitstellung der notwendigen Energie. „Das darf nie Routine werden, denn dafür steht zu viel auf dem Spiel“, sagt Weidner. Die Anlage ist mit 18 Jahren im besten Alter, dennoch gibt es immer genug zu tun, damit der Betrieb stabil bleibt. Wartung, Weiterentwicklung und sichere Betriebsführung gehen Hand in Hand.
Ein weiteres großes Thema ist die Einhaltung der Emissionsvorgaben auf EU-Ebene. „Für uns zählen nicht nur die vorgegebenen Werte. Wir betrachten es als Teil unserer Eigenverantwortung, immer noch besser zu sein als die Vorgaben“, erklärt er. Parallel dazu prägen Digitalisierung und Fachkräftesicherung den Alltag. „Glücklicherweise sind wir, auch was den Nachwuchs betrifft, gut aufgestellt. Hier arbeiten junge und erfahrene Kolleginnen und Kollegen Hand in Hand zusammen – so trifft Know-how auf neue Energie und die Azubis identifizieren sich schnell mit der Anlage, den Aufgaben und unserer Verantwortung.“ Für Weidner spiegelt dieses Zusammenspiel auch die DNA von EEW wider: „Gemeinsam immer etwas besser werden. So gestalten wir die Zukunft aktiv mit.“
Sicherheit im Fokus
Nach der Standortkonferenz am 3. Juni 2026 wird Weidner als Mitglied des Werkskrisenstabs die Funktion „Koordinator Lage / Chronologie“ übernehmen. „Für den Standort ist das eine zentrale Aufgabe – sie sorgt dafür, dass im Ereignisfall alles nachvollziehbar und strukturiert abläuft. Die Rolle ist für mich nicht ganz neu, ich habe in einer früheren Funktion bereits wichtige Erfahrungen im Notfallmanagement sammeln können. Dabei ist Disziplin gefragt und das Zusammenspiel im Team entscheidend – und natürlich bin ich bereit, wenn ich gebraucht werde.“
Zusammenarbeit als Schlüssel
Für Andreas Weidner steht Führung für Vertrauen, Zusammenhalt und klare Ziele. Ein starkes Team, das eng zusammenarbeitet und sich aufeinander verlassen kann, ist für ihn die Grundlage für einen stabilen Betrieb. Gleichzeitig setzt er klare Prioritäten für die Zukunft: Die Anlage soll zuverlässig unter Volllast laufen – bei voller Verantwortung für die Menschen vor Ort.
