Aha-Erlebnisse bei „Meine Position ist spitze“

In diesem Jahr stellten wieder sechs Führungskräfte von Standortunternehmen ihren Chefsessel zur Verfügung.



In diesem Jahr am Standort dabei waren Bayer, Clariant, LyondellBasell, die Rhein-Erft Akademie und YNCORIS. Wie haben die Jugendlichen „Meine Position ist spitze“ erlebt? Wer die Highlights des Tages erleben möchte, findet am Ende des Beitrags auch unser Video zum Aktionstag.
 




Junge Menschen für die Chemie zu begeistern, ist seit Jahren ein Ziel der Branche. Denn gerade im Rheinland können die Unternehmen eine Vielzahl attraktiver Arbeitsplätze bieten. Wie eine Veranstaltung diese Begeisterung bei Jugendlichen weckt, zeigt das Branchennetzwerk ChemCologne schon seit 2015: „Meine Position ist spitze“ ermöglicht Schüler*innen, für einen Tag die Position einer Führungskraft einzunehmen. Das Format verzeichnet eine kontinuierlich steigende Zahl an Teilnehmer*innen. Aber warum ist das Interesse an der Veranstaltung sowohl von Seiten der Unternehmen als auch der Schüler*innen selbst in herausfordernden wirtschaftlichen Zeiten hoch? Daniel Wauben erklärt es so: „Das Format ist ein Gewinn für beide Seiten – und für die Chemiebranche insgesamt. Denn obwohl Chemie in vielem steckt, was wir im Alltag nutzen, denken die meisten bei ihrer Berufswahl nicht an diese Branche.“ „Meine Position ist spitze“ gibt den Unter nehmen die Möglichkeit, sich als attraktive Arbeitgeber mit spannenden Karriereperspektiven zu präsentieren. Die Schüler*innen erhalten die einmalige Chance, Einblicke in eine Spitzenposition zu erhalten – und zwar mit intensiver Betreuung durch den/die Stelleninhaber*in persönlich. „Es gibt eigentlich kein Format, in dem Jugendliche in diesem Alter näher an eine Führungsaufgabe herankommen als bei ‚Meine Position ist spitze‘“, so Wauben weiter.

Daniel Wauben, Geschäftsführer ChemCologne

 

ATTRAKTIVITÄT ZEIGEN 
Wauben hält die Veranstaltung für eine gute Gelegenheit, um auf die Vielseitigkeit und Attraktivität der Branche aufmerksam zu machen: „Ich bin davon überzeugt, dass die Chemie in Deutschland zukunftsfähig ist und viele interessante Arbeitsplätze zu bieten hat – auf allen Hierarchieebenen. Und das spiegeln uns auch die Teilnehmer*innen.“ Viele bewerben sich auf mehrere Positionen, einige nehmen eine weite Anreise in Kauf. In diesem Jahr kamen zwei Jugendliche aus Mönchengladbach beziehungsweise Krefeld nach Knapsack. Damit möglichst jede/r der ausgewählten Bewerber*innen auch die gewünschte Position besetzen kann, gibt es ein detailliertes Be wertungs- und Verteilungssystem, in das Wauben viel Zeit investiert. 

 

BESONDERE MOMENTE 
Daniel Wauben ist Geschäftsführer des Branchennetzwerks ChemCologne e. V. Auch im zwölften Jahr nach dem Start des Formats macht Wauben die Einführungsveranstaltung besonderen Spaß, bei der alle Teilnehmer*innen zusammenkommen und sich Unternehmen und Schüler*innen das erste Mal kennenlernen. „Hier entsteht immer schon eine besondere Atmosphäre, die den Einstieg in den Tag selbst einfacher macht“, sagt er. Für ihn ist zudem der Tag speziell im Chemiepark Knapsack ein Highlight, weil die Teilnehmer*innen hier die Möglichkeit erhalten, nicht nur eine Leitungsposition zu erleben, sondern auch weitere Führungskräfte und ihre „Vertreter*innen“ zu treffen und sich auszutauschen.